Friesoythe Um das Kindeswohl zu sichern und Kinder, Jugendliche sowie schutz- und hilfebedürftige Erwachsene weiter in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken, hat die katholische Pfarrei St. Marien Friesoythe jetzt ein Schutzkonzept erstellt und verabschiedet. Dafür hat sich seit mehr als einem Jahr eine Fachgruppe mit dem Schriftstück auseinandergesetzt.

Diese „Fachgruppe Schutzkonzept“ wurde extra zu diesem Zweck im November 2017 ins Leben gerufen. Ihr gehörten neben Andrea Habe, Präventionsfachkraft des Bischöflich Münstersches Offizialat, Pastoralreferentin Hedwig Sänger, Bücherei-Leiterin Birgit Meyer-Beylage und Stadtjugendpfleger Matthias Wekenborg auch Henrik Hanenkamp, Roswitha Bolten, Clemens Vogelsang, Heiner Elsen und Stephanie Burtz an.

„Ich bin froh, dass sich in unserer Pfarrei eine so engagierte Gruppe gefunden hat, um sich um dieses wichtige Thema zu kümmern“, sagt Pfarrer Michael Borth. In allen Gemeindeteilen sollen in Zukunft regelmäßig Projekte oder Veranstaltungen sowohl für Gruppen als auch gruppenübergreifend angeboten werden, die besonders in den Bereichen Kunst und Kultur Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Beeinträchtigungen und Senioren ermöglichen, sich auszuprobieren, Selbstbewusstsein zu entwickeln und sich mit ihren Stärken und Fähigkeiten darzustellen. Die Angebote sollen von jeweiligen Zielgruppen bedürfnisorientiert mitgestaltet werden. Die vielfältigen Ressourcen der Pfarrei in den Bereichen Musik (Instrumental- und Gesangsgruppen mit Auftrittsmöglichkeiten), Medien (Katholische Öffentliche Bücherei) sowie Gruppenpädagogik (Lagerteams/Kindergärten/Caritasverein) sollen dabei genutzt werden. Weiter sind im Schutzkonzept die persönliche Eignung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern beschrieben und die Aus- und Fortbildung dieser Mitarbeiter festgelegt.

Zur Umsetzung des Schutzkonzeptes wurde eine Präventionsfachkraft eingesetzt. Als solche wurde die Leiterin der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Marien, Birgit Meyer-Beylage, berufen. Die Präventionsfachkraft führt eine Liste mit Datenblättern aller ehrenamtlichen Mitarbeiter, die in den Tätigkeitsfeldern mit Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen Personen aktiv sind.

Ebenfalls wurden Verhaltensregeln der Pfarrei festgelegt, die allen Verantwortlichen einer Gruppe vorgelegt werden und unterschrieben werden müssen. Auch die Beratungswege bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung wurden klar festgelegt und niedergeschrieben. Das Schutzkonzept wurde im Pfarreirat beraten und im Dezember 2018 vom Kirchenausschuss genehmigt.

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