CLOPPENBURG Mehr als 200 Besucher sind am Sonnabend der Einladung zum 170. Sängerball in die Cloppenburger Stadthalle gefolgt. Gemeinsam veranstalteten der Frauenchor und der Männergesangverein „Cloppenburger Liederkranz“ von 1839 diesen traditionellen Ball.

Erstmalig leitete Reitere

Nach den Grußworten – Claus Schomakers sprach für den „Liederkranz“ und Inge Wempe für den Frauenchor – begann der Festball mit einem gemeinsamen Auftritt beider Chöre.

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Ein Novum gab es in der Stadthalle: Erstmalig in der langen Geschichte des Cloppenburger Liederkranzes leitete eine Frau den Chor: In Gestalt von Daiga Reitere aus Lettland konnte eine hervorragende Dirigentin gefunden werden. Die Chorleiterin verfügt um eine umfassende musikalische Ausbildung. Mit ihrem Einsatz und ihrer Begeisterungsfähigkeit versteht sie es, die Sänger „zu neuen Ufern“ zu führen.

Gospelchor singt als Gast

Auch der Frauenchor hat in seiner – nicht so langen – Geschichte, erstmals eine Chorleiterin engagiert. Mit Lidia Malinowski, geboren in Kasachstan, hat der Frauenchor eine fachlich hoch ausgebildete Musiklehrerin gefunden.

Seit 1995 lebt Lidia Malinowski in Cloppenburg und widmet sich unter anderem der Ausbildung von Klavierschülern. Auch hat sie Erfahrungen mit der Leitung von Chören. Als Gäste nahm der Gospelchor Sankt Andreas unter der Leitung von Karsten Klinker und „Musica Viva“, Leitung Nikolas Bäumer, am Sängerball teil.

„Es ist schon fast ein Fest aller Cloppenburger Chöre“, bemerkte ein Gast. Besonders der Auftritt des Gospelchores stieß bei den Besuchern auf großes Interesse – die Sängerinnen und Sänger durften die Bühne nicht ohne eine Zugabe verlassen. Auch der Chor „Musica Viva“ machte mit seinen drei Liedern deutlich, was er für musikalische Fähigkeiten besitzt. Viel Beifall erhielt Solistin Doris Lehmann mit dem Lied: „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“.

Traditionelle Polonaise

„Frau Wirtin schenke ein, schenke ein“ – mit diesem Lied sorgte der Frauenchor für gute Stimmung. Mit einem Tanzlied zeigte der Männergesangverein „Liederkranz“ sein Können, und ein Lied aus Lettland machte den Einfluss der neuen Dirigentin deutlich.

Nicht fehlen durfte auf dem Sängerball die traditionelle Polonaise. Damit wurde der Tanzabend mit der Kapelle „Flair“ eröffnet, auf dem die Besucher tanzten und feierten.

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