Betrifft: „Stadt bittet Falschparker zur Kasse“, erschienen am 6. Februar 2014.

Dem widerrechtlichen Parken auf Behindertenparkplätzen ein Ende zu bereiten, war dem Bürgermeister Wiese am eine breite Ablichtung in der NWZ  wert. Okay, in Zeiten bevorstehender Bürgermeisterwahlen muss man damit leben, dass Politiker jeden Strohhalm nutzen, um sich in Szene zu setzen.

Mit geballter Faust und aller Entschlossenheit soll es also verstärkt Knöllchen geben, falls man sich unberechtigter Weise auf einem Behindertenparkplatz erwischen lässt. 35 Euro kostet das, das war’s. Der Behindertenparkplatz bleibt aber weiterhin für denjenigen versperrt, der es wirklich bitter nötig hat. Und derjenige, der schon immer unberechtigt auf einem Behinderparkplatz parkt, hat jetzt finanzielle Planungssicherheit; eine schönere Einladung zum Falschparken kann ich mir fast nicht vorstellen.

Abschleppen, so der Bürgermeister, sei unverhältnismäßig und bemüht damit einen juristischen Begriff. Schon interessant, wo Verwaltungsgerichte bei derartigem Verhalten die Rote Karte zeigen und sämtliche Abgeschleppte „abblitzen“ lassen, weiß der Bürgermeister, immerhin Architekt und Stadtplaner, es natürlich besser, was geht und was nicht.

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Herr Wiese hat offensichtlich nicht im Blick, dass er als Ordnungsbehörde nicht nur die Aufgabe hat, Knöllchen zu verteilen. Das ist Beiwerk und interessiert den Rollstuhl fahrenden oder wie auch immer gehandicapten Autofahrer kein Stück, der sich nun mühsam über Umwege in die Stadt oder wo auch immer hinquälen muss, weil der Bürgermeister die Parole ausgerufen hat, dass bei ihm nicht abgeschleppt werde.

Ab und an reibe sicherlich auch ich mich an der Straßenverkehrsordnung, aber sich unberechtigt auf einen Behindertenparkplatz hinzustellen, ist nur asozial. Mir soll der Bürgermeister mal erklären, was an einem dermaßen miesen Verhalten schützenswert ist, als dass Abschleppen unverhältnismäßig wäre? 

Matthias Wolf Lingen

Betrifft: „Fall Weidisch: Druck auf Bischof wächst“, erschienen am 18. Februar 2014

In den vergangenen Jahrhunderten war der Spruch „Sprach der Fürst zum Bischof: ,Halte Du sie dumm, ich halte sie arm!’“ noch von Erfolg gekrönt! Gott sei Dank sind wir heute nicht mehr die dummen, blöden, stummen, mutlosen Schafe, die auch nicht mehr byzantinischen Personenkult pflegen, der kriecherische Unterwürfigkeit bedeutet!

Fakt ist, Emmerich ist gespalten in eine Minderheit kontra Karsten Weidisch und eine überdimensionale Gruppe pro Karsten Weidisch. Beide Gruppen bleiben beharrlich – bis jetzt. Bischof Dr. Felix Genns Ermahnung an die kleine Gruppe vermisse ich. Genn fordert Versöhnung und will dann eine Entscheidung treffen. Genn schiebt aber somit nicht sehbar, nicht hörbar Karsten Weidisch den ersten Zug der Entscheidung zu, nämlich die treuen Schafe zu verlassen! Eine faule Versöhnung, weil der Zorn der Emmericher hohe Wellen schlagen wird und irgendwann wieder für leere Kirchen sorgt.

So agiert kein Friedensengel! „Die Mehrheit siegt“, hat hier keinerlei Bedeutung. Die bisherigen Gespräche sehe ich nun als perfide Spiele der Hinhalte-Taktik an. Hass und Neid siegen und nicht die uns aufgetragene praktizierende Liebe und Achtsamkeit. Das ist eine traurige Bilanz! Hoffnung ade.

Rita Busch Cloppenburg

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