Essen Das Jahrbuch 2018 des Essener Heimatvereins ist seit ein paar Tagen auf dem Markt. Es umfasst 97 Seiten und kann für sieben Euro in Essen und in Bevern in den Geschäften „Papier und Stift“ gekauft werden.

Für dieses 29. Jahrbuch hatten zwei Frauen und neun Männer Informationen aus früheren Essener Zeiten und auch aus dem Jahre 2018 zusammengetragen und sie zu 26 Beiträgen verarbeitet. Diese haben dann die Redaktionsmitglieder Annette Dykgers, Leo Hämmerer und Friedel Schnuck unter der Regie ihres Vorsitzenden Karl-Heinz Schnieder so bearbeitet, dass daraus ein interessantes und lesenswertes Buch geworden ist. Erstmals mit Fotos, von denen einige farbig abgedruckt wurden. Auch auf die von Detlef Kolde geführte Essener Ortsgruppe der SPD, die im Jahre 1948 gegründet und 21 Jahre lang von Franz Schneiders geleitet wurde, wird geschaut.

Besonders interessant: Schon vor 99 Jahren gehörte eine Frau einem Landesparlament an: Maria Brand aus dem Essener Textilhaus Brand war die erste Frau, die dem Landtag des damaligen Freistaats Oldenburg angehörte und dort vom 12. Dezember 1919 bis zum 20. April 1920 aktiv war.

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Ein „Porträt“ gibt es über den in Uptloh geborenen Diplom-Landwirt Clemens Bröring, der sich auch als Heimatforscher und Buchautor einen Namen gemacht hat. Er vollendete sein 90. Lebensjahr am 27. September 2018.

Die Musiklehrerin Maria Wehage-Schnaak, die einige Jahre den Essener Gemischten Chor und den Gospelchor leitete, ist am 1. August 2018 im Alter von 61 Jahren gestorben. Mit einem Nachruf wird ihr Wirken gewürdigt.

Das Bildungswerk Essen feiert im Jahre 2019 sein 50- jähriges Bestehen. Entstehen und Geschichte dieser für Essen wichtigen Institution sind in einem Artikel festgehalten.

Den zwei Beiträgen der früheren Essener Lehrerin und Heimatforscherin Johanna Kröger (1883 bis 1966) sind etliche Informationen zu entnehmen. Einmal über die Geschichte der Essener Friedhöfe an der St. Bartholomäus-Kirche (bis 1869), an der Schulstraße (1869 bis 1929) und am Schneewall ( ab 1929). Zum anderen über die insgesamt 19 Tage dauernde Radtour einer vierköpfigen Essener Jugendgruppe durch Deutschland und Teile der Schweiz in 1951, die der damalige Essener Vikar Alwin Bokern (1916 bis 2000) während der Amtszeit von Pfarrer Franz Kruse begleitete.

Erinnert wird in dem Beitrag „Van Wiehnachtsäsel un Ossen“ auch an ein bekanntes Essener Original, an den Tischlermeister Bernard Perk (1916 bis 2001).

Besondere Aktivitäten des Heimatvereins in 2018 hat Karl-Heinz Schnieder in mehreren Beiträgen festgehalten und auch wichtige Daten und Fakten in der Gemeinde. Er erinnert auch daran, dass im Laufe des Jahres in der Gemeinde sechs Paare sechzig Jahre und 13 Paare fünfzig Jahre verheiratet waren.

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