Markhausen „Uns liegt die Pflege und der Erhalt der plattdeutschen Sprache sehr am Herzen. Mit unseren Aufführungen möchten wir den Markhausern sowie auch allen anderen Besuchern Freude machen.“ Das sagt Gertrud Stadtsholte, Vorsitzende und Regisseurin der Spielschar Markhausen. „Zudem haben wir selbst auch bei den Proben viel Spaß. Wir sind eine tolle Truppe, die zusammenpasst.“

Und diese Truppe befindet sich gerade in der Endphase der Proben vor den Aufführungen der plattdeutschen Komödie „Kunigunde darf nich starven“. Dreimal die Woche wird im Dorfgemeinschaftshaus (DGH)geübt.

Der Dreiakter aus der Feder von Herbert Hollitzer und von Matthias Hahn ins Plattdeutsche übersetzt, wird neben der Generalprobe vier Aufführungen im Dorfgemeinschaftshaus erleben.

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Vor der Bühne sitzend verfolgt die Regisseurin die Proben mit großer Fachkompetenz. Sie korrigiert hier und da eine Spielszene und gibt hilfreiche Tipps, wie durch Mimik oder Betonung Worte an Bedeutung gewinnen. Bei Textunsicherheit der Schauspieler mahnt sie auf ihre humorvolle Art auch schon mal etwas mehr „Hausarbeit“ an und hat die Lacher auf ihrer Seite.

Das Stück bietet alles, was zu einer plattdeutschen Komödie gehört: Humor, deftige Sprüche, Missverständnisse sowie Intrigen und Liebe.

Die Schauspieler sind nicht auf sich allein gestellt, ihnen steht ein großartiges Helferteam zur Seite: Evelin Flatken und Renate Suter sorgen als Souffleusen dafür, dass es keinen „Hänger“ gibt. Dank Werner Siemer, Josef Flatken und Werner Müller braucht sich die Truppe nicht um Bühnenaufbau und -bild zu kümmern. Für Outfit und Maske zeichnen Maria Bäker und Renate Suter verantwortlich.

„Kunigunde darf nich starven“

Zur Generalprobe am Sonntag, 14. Februar, um 15 Uhr, sind die Senioren bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Der Eintritt zur Generalprobe ist frei.

Die weiteren Aufführungen sind am Freitag, 19. Februar, 19.30 Uhr, am Sonntag, 21. Februar, 16 Uhr, sowie am Freitag, 26. und am Sonnabend, 27. Februar, jeweils um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Markhausen, Mittelthüler Straße 6c.

Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse.

Das Stück spielt in einer etwas armseligen Bauernstube. Das Ehepaar Hans-Dietrich und Eleonore Kellermann, gespielt von Stefan Hillen und Gabi Raker, hat sich zu günstigen Konditionen einen alten Bauernhof gekauft. Mit seinem neuen Domizil hat es große Pläne. Durch Umbau- und Renovierungsmaßnahmen will das Paar ein Refugium der Ruhe und Abgeschiedenheit in ländlicher Naturlandschaft schaffen.

Doch beim Erwerb des Hauses hat Kellermann übersehen, dass im Kaufvertrag ein lebenslanges Wohnrecht der alten Magd Kathi Reißzahn (Helga Hayfield) eingetragen ist. Zudem soll hier auch das Schwein Kunigunde das Gnadenbrot erhalten. Die Kellermanns wollen die Magd sowie das Schwein vom Hof entfernen, da beide als störend empfunden werden. Unterstützt werden sie bei ihrem Vorhaben durch Rechtsanwältin Alexandra von Stetten (Edith Willing-Hillen).

Doch Kathi will mit Kunigunde bleiben. Hilfe erhält sie von ihrem Vertrauten Herbert Merk (Andre Koopmann) und von ihrer Nichte Steffi Reißzahn (Petra Hinrichs). Zwischen den beiden Parteien entwickelt sich ein erbitterter Kampf um den Hof.

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