Elisabethfehn Was wäre die Christuskirche an der Ramsloher Straße in Elisabethfehn zur Weihnachtszeit ohne Krippe. Viele Besucher bestaunten in den Tagen die Weihnachtskrippe, die um den Altar aufgebaut ist. Für das Bild sorgen seit nunmehr 40 Jahren die Krippenbauer vom Elisabethfehnkanal um Cheforganisator Ludger Sibum. Heute sind Bernd Sibum, Heinrich Book, Bernd Wienhold, Monika Bakker sowie Bernd und Nadine Meyer mit dabei.

Nun mit dem Fest Heilige Drei König endet die Krippenzeit. Das bedeutet für die Truppe wieder alles abzubauen, die Figuren zu verpacken und ab damit in den Keller des Gotteshauses. Es musste wieder kräftig geschuftet werden. Weihnachten 2018 kommt bestimmt.

Die Elisabethfehner Krippe ist eine Besonderheit, die sich von anderen Krippen absetzt. Sie ist der Landschaft in der Region angepasst. So fließt durch die Landschaft der Elisabethfehnkanal, und auch die dazugehörige Klappbrücke fehlt nicht. Dazu gesellt sich auch noch die Windmühle aus Barßel. Ludger Sibum erinnert sich an die Anfänge. „Ich stand damals in unserer Kirche und betrachtete die Krippe. Sie war liebevoll und fantasievoll aufgebaut, aber klein geraten“, so Sibum. So entstand bei ihm der Gedanke, eine neue Krippe zu bauen und der fiel beim damaligen Küster Engelbert Grüßing und Pfarrer Herbert Przygoda auf fruchtbaren Boden.

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Sein Plan stand fest: Die Krippe in der Kirche sollte so gut es geht einer Moorlandschaft gleichen. Es sei damals nicht einfach gewesen, Holzplatten und Bretter zu bekommen, erinnert sich der Rentner, um die Krippe darauf aufzubauen. Vor allem im Moor wurde alles Nötige für eine Krippenlandschaft besorgt. „Etwa drei Tage lang und viele Stunden ist an der ersten Krippe gearbeitet worden. Die Krippe sah so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte“, so Sibum. Die Gestaltung der Krippe wiederhole sich mit wenigen Veränderungen Jahr für Jahr. Mit dem Umbau der Kirche 1991 musste eine neue Krippenlandschaft geschaffen werden. Insbesondere auch ein neuer großer Stall. Durch Spendenaktionen wurden weitere Krippenfiguren angeschafft.

„Die jeweils andere Ausgestaltung der Krippe ergibt sich aus den jährlichen veränderten Grundmaterialien, die uns die Natur hier bietet“, sagt der 73-Jährige. Wenn man so etwas macht, denkt man nicht an die Stunden. Das große Interesse und die Freude der Kinder und Erwachsenen motiviert uns immer aufs Neue, die Krippe aufzubauen“, erklärt Sibum. Alle sind wie am ersten Tag mit großer Freude dabei. So sind die Krippenbauer stolz auf ihre Krippe, die nun für ein Jahr im Keller eingelagert wird.

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