Elisabethfehn „Oma flippt ut“. So lautet der Titel der plattdeutschen Komödie in „dree Törns“, die die Theatergruppe Elisabethfehn derzeit in der Mehrzweckhalle des Schützenvereins Reeekenfeld-Kamperfehn auf die Bühne bringt. Mit Erfolg, denn die Besucher der Premiere waren begeistert und während der turbulenten Komödie blieb kaum ein Auge trocken. Es war nicht nur eine Premiere, sondern gleichzeitig eine Uraufführung, denn das Stück stammt aus der Feder von Anita Pastoor, Leiterin der Spielschar vom Elisabethfehnkanal. Gleichzeitig spielt die 63-Jährige auch die Hauptrolle der Oma „Hilde van de Pütten“.

Weitere Aufführungen

Das Stück „Oma flippt ut“ wird noch am 3., 5., und 6. April aufgeführt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im „Lüttje Laden“ in Kamperfehn unter Telefon  04497/8218.

Und wie der Titel es verspricht, flippt Oma auch aus. Das liegt daran, dass Schwiegersohn Hannes Heckelmann, gespielt von Daniel Boos, und Tochter Nicole (Christa Witte), die als Gastwirtehepaar die Kneipe „Zum Wilden Hengst“ betreiben, Oma in ein Heim bringen wollen. Sie ist angeblich alt und klapprig. Oma ist sehr christlich und kommt dahinter, dass sie abgeschoben werden soll. Das will sie aber nicht. Nun kommt Pastorin Karin Sommer (Traute Fürup) ins Spiel. Zudem will das Gastwirtehepaar die Gaststätte verkaufen. So kommt es wie es in einer lustigen Komödie kommen muss: Oma soll gleich mit verkauft werden, und es gibt auch verlockende Angebote. Dann taucht plötzlich Omas Bruder Heini (Adolf Pastoor) auf, ein Seemann, mit dem sie sich vorher verkracht hatte. Der ist nicht gerade begeistert, dass seine Schwester ins Heim soll. Zum Überfluss im ganzen Wirrwarr schneit Staubsaugervertreter Karl Loch (Alfred Schulte) herein und möchte seinen Staubsauger der Marke Poch verkaufen. Hinzu gesellt sich noch Nachbarin Bernhardine Berger (Monika Johanning).

In weiteren Rollen sind Jasmin Eilers als Nicole Heckelmann, Karin Janssen als Altenpflegerin Brigitte Hahn und Natalie Eilers als Postbotin Ulrike Müller zu sehen. Die Uraufführung war so richtig nach dem Geschmack des Publikums – amüsant, herzhaft und lustig. Die Lachmuskeln wurden arg strapaziert. Die Schauspieler gaben alles und zeigten sich spielfreudig. Das lag sicherlich auch daran, dass das Publikum nicht mit Beifall auf offener Szene sparte. So sprang der Funke der Begeisterung gleich zu den Akteuren auf der Bühne über.

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