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Strücklingen „AC/DC ist der Landrover zwischen all den hochgezüchteten Golfs“, sagt Peter Lenzschau. Der 46-Jährige singt in der AC/DC-Tribute-Band „Ballshaker“ und ist als Frontsänger alias Brian Johnson unterwegs. Diese Gelassenheit, im Gegensatz zu anderen möglichst schnell fahrenden Rockbands, sei es, die ihm an der australischen Hardrockband gefalle. Und: AC/DC spielen eine Musik, die man sofort erkennt. Jeder denke zwar, dass es ganz einfach sei, die Band zu kopieren, aber das sei es nicht.

Nun tritt der gebürtige Böseler, der inzwischen in Berne lebt, mit der Band „Ballshaker“ am Ostersonntag, 16. April, im Strücklinger Hof auf. Neben Peter (Peddar) Lenzschau gehören Arne aus Bremen (Schlagzeug), Uli aus Hamburg (Gitarrist), Eddie aus Hildesheim (Bassist) und Claus’n aus Bremen (Leadgitarrist) zur Band. Seit sieben Jahren gibt es „Ballshaker“ bereits – in der neuen Formation seien sie noch „ganz frisch“.

Doch, warum noch eine AC/DC-Coverband? „Es gibt über 100 eingetragene Tribute-Bands“, sagt Lenzschau. Aber nur die wenigsten würden es schaffen, so dicht wie möglich ans Original zu kommen. Und das sei das Ziel von „Ballshaker“, an das man schon sehr nah herangekommen sei.

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„Ich habe eigentlich immer AC/DC und Kiss gehört“, sagt Lenzschau. Als Teenager wollte er nichts anderes, als genauso wie Brian Johnson zu singen. Der ist bekannt für seine Kreissägen­stimme und den kräftigen Gesang, den er ganz tief aus seiner Kehle presst.

„Ich habe ganz lange an dieser Stimme gearbeitet“, sagt der 46-Jährige. Fast 20 Jahre Training habe er hinter sich. „Das ist wie eine Sportart.“ Man müsse die Stimme völlig locker lassen. Den Rest mache man mit dem Zwerchfell und nicht mit den Stimmbändern. Die Technik hat sich Lenzschau auch bei Brian Johnson abgeguckt. „Er spannt die äußeren Muskeln an und bleibt innen locker.“ Dann kam das große Üben. Schließlich klappte es innerhalb von wenigen Tagen.

Er komme aus einer Musikerfamilie, sagt Lenzschau. Während der eine Bruder den Kirchenchor in Garrel leitet, ist der andere als Pianist in Oldenburg unterwegs. „Ich war immer der Rocker in der Familie“, sagt Lenzschau über sich.

In einer Band spielte er zum ersten Mal als Teenager mit 16 Jahren am Albertus-Magnus-Gymnasium in Friesoythe. Damals war Krautrock, Rock und Pop angesagt. „Das waren meine ersten musikalischen Gehversuche.“

Nach dem Abitur begann er ein Studium, machte aber in mehreren Bands weiter Musik. 1996 trat er in den Schuldienst ein und unterrichtet nun an der Oberschule I in Nordenham Musik und Englisch. 20 Jahre Jahre trat er mit verschiedenen Bands auf und machte Unterhaltungsmusik.

„Irgendwann wollte ich richtige Rockmusik machen.“ Zur Band kam er, als er sich auf eine Anzeige hin bewarb – die war allerdings schon sechs Jahre alt. Da man aber gerade keinen Sänger hatte, stieß Lenzschau vor rund einem halben Jahr zur Gruppe.

Nun wollen die Fünf den Strücklinger Hof zum Kochen bringen. Dabei wird sicherlich auch Claus’n als Angus Young, Leadgitarrist von AC/DC, in Schuluniform und „Duckwalk“ über die Bühne wirbeln. Die AC/DC-Fans können sich also auf jede Menge Rock’n’Roll gefasst machen.


     www.ballshaker.com 
Ein Video unter   www.youtube.com/watch?v=t-z0kvih8iw 
Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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