FRIESOYTHE „Plattdütsch is nich oldmaudsch, sondern hoch modern, un Plattdütsch is nich nur ne Saoke von olle Lüe sondern eene von us alle“, resümierte Bürgermeister Johann Wimberg am Ende der Abschluss-Veranstaltung des Plattdeutschen Jahres 2010 „Vertell watt up Platt“ im Forum. Er betonte, dass Plattdeutsch keine Mundart sei sondern eine eigenständige Sprache. Der Bürgermeister wertete das Plattdeutsche Jahr als eine sehr positive Aktion, unter anderem hätten die vielen Veranstaltungen gezeigt, dass die plattdeutsche Sprache verbinde, Stadt und Ortschaften hätten sich in gutem Einvernehmen gemeinsam für das Plattdeutsche engagiert.

Wimbergs Dank galt allen Kindergärten, Schulen, Vereinen sowie Akteuren, die das Plattdeutsche Jahr durch viele Veranstaltungen und Aktionen mit prägten. Die große Herausforderung sei, dass Kinder plattdeutsch lernten, damit die Sprache Zukunft habe. Er wünschte sich, dass Plattdeutsch weiterhin in der Gesellschaft und der Gemeinde seinen Ausdruck finde und durch viele Veranstaltungen gefördert werde.

Zu Beginn galt Wimbergs besonderer Gruß Hans Lehmann, dem Bürgermeister von Bakum, als ausrichtende Gemeinde des Plattdeutschen Jahres 2011, Peter Mählmann aus Steinfeld, der das Plattdeutsche Jahr für Gemeinden des Oldenburger Münsterland anregte, Friesoythes Ehrenbürger Ferdinand Cloppenburg sowie Vertretern der Kirchen, aus Politik und Verwaltung.

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Der mit rund 250 Personen gut besuchte Abend stand im Zeichen von Gesang, Musik, Sketchen und einem Vortrag – alles wurde natürlich in Plattdeutscher Mundart geboten. Peter Wiesner führte mit plattdeutschem Witz und Humor durchs Programm. Den musikalischen Reigen eröffneten die Grundschulkinder aus Gehlenberg. Zudem sorgten sie mit Sketchen für viele Lacher. Lehrerin Margret Kamps und die ehrenamtliche Plattdeutschlehrerin Anne Steenken hatten die Kinder perfekt vorbereitet. Das galt auch für die Thüler Schulleiterin Elsbeth Hömmken, die mit Schülern der Theater AG das Stück „Tain Poar Hölschken“ aufführte.

Die Siegerin des musikalischen Wettbewerbs “Platt is Gold – Griep tau“ im vorigem Jahr im Forum, Rebecca Konstantin, glänzte mit ihrem Song „Dröme will ick feulen“. Von der Band „Feral Skorn“ sowie von Martin Engbers und Gerold Fuhler von der Musikgruppe „Wunnerwark“ wurden weitere plattdeutsche Songs gespielt.

Viel Beifall gab es auch für den Vortrag von Käthe Tiedeken: „Domaols up’n Burnhoff“. Den letzten Teil der Veranstaltung bestritten der Gemischte Chor Thüle sowie der Frauenchor und der Männergesangverein aus Friesoythe.

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