Cloppenburg Gut 200 regionalgeschichtlich und an der Historie des Fahrrades interessierte Gäste haben am Sonntag, 15. Februar, den Auftakt der Ausstellung „Fahrtwind“ im Museumsdorf Cloppenburg verfolgt. Kernstück ist die private Sammlung von Gaby und Kalle Kalkhoff, die etwa 200 Fahrräder aus der Zeit von 1869 bis 1995, eine kleine Bibliothek mit Originaldokumenten und Kleinteile umfasst. 2010 konnte das Museumsdorf die Sammlung mit Unterstützung der Firma Derby Cycle und der Stadt Cloppenburg die Sammlung kaufen. Seit gestern ist ein Teil davon in der Münchhausenscheune zu sehen.

Stadien der Entwicklung

Die Bandbreite der Exponate reicht von der einfachen Laufmaschine und dem Tretkurbelrad über das Hochrad bis zum Niederrad. Auch ein E-Bike fehlt nicht. Die Ausstellung rücke aber weniger die technik- und entwicklungsgeschichtliche Seite der Fahrrades in den Fokus, so Prof. Uwe Meiners, der Leiter des Museumsdorfes. Er betonte, sie berücksichtige vor allem kulturgeschichtliche und sammlungsbasierte Aspekte.

Nach einem Grußwort von Dr. Tabea Golgath von der Stiftung Niedersachsen, die die Ausstellung finanziell gefördert hat, diskutierten Derby Cycle-Pressesprecher Arne Sudhoff, Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese und Ludger Koopmann(Allgemeiner Deutscher Fahrradclub unter der Leitung von Moderator Ludger Abeln über das Thema „Das Fahrrad – brauchen Visionen Geschichte?“

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Projektleiter Frank Preisner M.A. gewährte zunächst einen kleinen Einblick in die Ausstellung.

Objekte und Dokumente

An 15 Stationen erzählt sie die Geschichte des Fahrrades. Dazu sind neben 80 Rädern etwa 120 Objekte aus der Fahrradtechnik, ebenso viele Dokumente und mehr als 100 historische Fotos zu bewundern.

Viele der Objekte, vor allem die historischen Fotos bewegen die Besucher. „Oh, so ein Fahrrad hatte meine Oma auch, und ich durfte immer hinten drauf mitfahren“, erinnert sich eine Cloppenburgerin. Hedwig Genau-Hinxlage (Garrel) findet sich sogar auf einem Bild, auf dem sie als 16-Jährige mit ihrem Fahrrad Milchkannen transportiert, wieder. Die Ausstellung ist bis 31. Dezember, zu sehen. Danach soll sie, in veränderter Form, einen Platz im Museumsdorf finden.

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