CLOPPENBURG Der Wechsel von Cloppenburgs Dechant Hartmut Niehues Mitte September als Regens nach Münster (die NWZ  berichtete) wird für die erst vor einem Jahr neu gegründete Stadtgemeinde keine gravierenden negativen Folgen haben. Die römisch-katholische Kirche setze Schwerpunkte in Cloppenburg, man brauche sich beispielsweise nur die Entwicklung der Katholischen Akademie Stapelfeld und des Marienortes Bethen anschauen, sagte der Pressesprecher des Offizialats in Vechta, Peter Waschinski, am Montag in Cloppenburg. Vor diesem Hintergrund komme in Gestalt des bisherigen Dechanten im Dekanat Steinfurt, Bernd Strickmann, „ein gestandener Priester“. Auch Niehues selbst sieht „sein Erbe“ bei seinem 48-jährigen Nachfolger, den er nach eigenen Angaben aus persönlichen Begegnungen kennt, „in guten Händen“.

Niehues betonte, dass er nach nur zweieinhalb Jahren die Gemeinde ungern verlassen, es auf der anderen Seite aber eine „freiwillige Entscheidung“ für eine neue Aufgabe gegeben habe, auf die „ich mich auch freue“. Bischof Felix von Münster habe ihn „nicht gezwungen“, aber auch „keine andere Möglichkeit gesehen, als seine Bitte aufrechtzuerhalten“. Er, Niehues, habe eigentlich damit gerechnet „zehn bis 15 Jahre“ in Cloppenburg zu bleiben. „Denn ich bin Dauerläufer und kein Sprinter.“

Dass unter den Gläubigen, Gremienvertretern und Mitarbeitern teilweise Betroffenheit, Enttäuschung und Unverständnis herrsche, habe er, Niehues, bereits am Wochenende nach der Verkündung der Entscheidung erfahren. Es gebe in Cloppenburg sehr viele Menschen, denen Kirche ein wichtiges Anliegen sei.

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Und das Zusammenwachsen der neuen Stadtgemeinde sei eben noch von vielen Baustellen gekennzeichnet: „Viele Dinge sind unfertig.“ Vorantreiben will Niehues in diesem Zusammenhang in den kommenden Monaten noch das Konzept für die künftige Arbeit der katholischen Kindergärten und die Planungen einer Grabstätte für Frühgeburten.

Ob Strickmann auch als Kuratoriumsvorsitzender der St.-Josefs-Stiftung die Nachfolger von Niehues antritt, ist laut Offizialats-Sprecher Waschinski noch nicht abschließend geklärt. „Satzungsgemäß ist das so vorgesehen.“

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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