Cloppenburg Flotte Rhythmen, Tanz und plattdeutsche Anekdoten haben am Freitagabend die gut 80 Gäste beim 44. Heimatabend des Cloppenburger Heimatvereins bestens unterhalten. Vorsitzender Bernd Tabeling begrüßte die Heimatfreunde, die gemeinsam einen stimmungsvollen Abend im festlich geschmückten Dorfkrug des Museumsdorfs erlebten.

Die Vahrener Dorfkapelle sorgte von Beginn an für gute Laune: Die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten, bei den bekannten Volksliedern miteinzustimmen So wurde fleißig gesungen und geschunkelt – auch wenn nicht allen die plattdeutsche Versionen leicht über die Lippen gingen.

Mit einem eindringlichen Appell gegen den Krieg und für die „Vereinigten Staaten von Europa“ aus der Feder von Elisabeth Reinke startete Heinrich Siefer den Abend. Die plattdeutsche Autorin schildert in dieser Geschichte ihre Erlebnisse aus der Nachkriegszeit und plädiert dabei für Zusammenhalt und Frieden zwischen Menschen und Nationen. „Dies ist die Geschichte einer großen Vision, die wir auch heute noch brauchen“, betonte Siefer.

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Anschließend ging es humoristisch weiter, und es wurde klar, dass Verständigungsprobleme mit der plattdeutschen Sprache durchaus eine lustige Seiten haben können. Mit kleinen plattdeutschen Anekdoten und einigen durchaus deftigen Witzen hatte Plattdeutsch-Experte Siefer die Lacher auf seiner Seite. „Die Witze und überlieferten Anekdoten haben manchmal eine etwas derbe Seite. Damit konnte man der Obrigkeit auch mal einen Dämpfer verpassen“, so Siefer.

Nach einer Pause, in der der Dorfkrug mit kleinen Leckereien und kalten Getränken für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt hatte, brachten die jungen Tänzerinnen der Tanzformation „Out oft he Ordinary“ Schwung und musikalischen Pep in den Abend. Mit Video-Clip-Dancing ist die Gruppe unter der Leitung von Anne Schwantje-Sikora bei vielen Tanzwettbewerben erfolgreich. Sie begeisterte auch die Gäste des Heimatabends, die sich mit viel Applaus für den gelungenen Auftritt bedankten.

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