Cloppenburg Eigentlich wollte Nimmer gemeinsam mit den Bands Neufundland und Provinz am Samstag, 9. November, noch ein letztes Mal die Bühne der Stadthalle rocken und sich bei ihren Fans und allen Unterstützern für die letzten Jahre bedanken. Daraus wird jedoch nichts. Am Montag wurde das Konzert „aus produktionstechnischen Gründen“, wie es in einer Pressemitteilung der Stadthalle heißt, abgesagt. Bereits gekaufte Tickets können bei den Vorverkaufsstellen bei denen sie gekauft wurden, zurückgegeben werden.

Auf insgesamt sieben Jahre Bandgeschichte blicken die Musiker der Cloppenburger Indie-Rock-Band Nimmer zurück. Sieben Jahre, in denen sie musikalisch viel erlebt haben. Erst als Coverband, dann mit englischen Texten und unter dem Namen „Solid Tuesday“. Vor anderthalb Jahren dann der Neustart als Nimmer – statt mit englischen nun mit deutschen Texten.

Doch jetzt ist Schluss. Vor wenigen Wochen gaben die Musiker das Ende ihrer Band bekannt. Die fünf Musiker Daniel Pelz, Jonas Vallan, Rico Oberschelp, Pascal Tinnemeyer und Tobias Block haben das Musik machen keine Sekunde bereut. Auch der Neustart mit neuem Namen und deutschsprachigen Texten war für sie ein Schritt in die richtige Richtung. „Ich fühle mich mit deutschen Texten einfach wohler“, sagt Sänger Rico Oberschelp.

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Dass es jetzt trotzdem zu einer Auflösung der Band kommt, habe vor allem logistische und individuelle Gründe. Nur zwei Bandmitglieder wohnen noch in Cloppenburg. Das erschwere das regelmäßige Proben deutlich. „Damit alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, muss man viel Zeit in die Band stecken. Das klappte leider nicht mehr so, wie wir uns das wünschen“, sagt Oberschelp.

Der Musik abgeschworen haben die fünf Musiker, die sich bis auf Pascal Tinnemeyer alle in der Schule kennenlernten, aber nicht. Es gibt bereits neue Projekte, in denen sie sich musikalisch engagieren. Und verstehen tun sie sich laut eigener Aussage auch immer noch wunderbar.

Auch wenn Nimmer künftig nicht mehr gemeinsam auftreten werden, raten die fünf Musiker allen Musikbegeisterten, sich einfach mal musikalisch auszuprobieren. „Ich kann neuen Bands nur empfehlen, sich einfach zu trauen. Wir hoffen, dass sich so wieder eine gute Konzertkultur in Cloppenburg bildet“, sagt Rico Oberschelp.

Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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