Cloppenburg Nach einem Amerikaaufenthalt kam der in Cloppenburg geborene Fotograf Laurenz Berges auf die Idee, seine Geburtsstadt fotografisch in Szene zu setzen. So sind 52 Fotografien entstanden, die erstmals komplett in Berges‘ Heimatstadt – in der Kunsthalle im Kulturbahnhof – zu sehen sind.

Die Verbindung zu Cloppenburg sei nie abgebrochen, sagte die Kunsthistorikerin und Leiterin des Museums für Photographie Braunschweig, Barbara Hofmann-Johnson, zur Ausstellungseröffnung. Das, was man scheinbar kennt, sehe man nach längerer Abwesenheit neu, fuhr sie fort und bezog sich dabei auf dessen längeren Amerikaaufenthalt.

Bei Fotografien sei jeder Blick subjektiv, das gelte auch für diese Serie, die nach Stationen in Braunschweig, Nürnberg, Frankfurt und Paris nun am Entstehungsort zu sehen ist, führte die Fachfrau aus. „Damit reiht sich Cloppenburg nun in eine Reihe großer Ausstellungen“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende des Kunstkreises und Bruder des Künstlers Dr. Robert Berges.

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Die Fotografien entstanden in den Jahren 1989 bis 1990 und zeigen menschenleere Räume, Landschaften und Stillleben. „Charakteristisch für seine Werke: In seinen Bildern fehlen so gut wie immer Menschen. Alles Menschliche ist nur noch indirekt, quasi als Echo vorhanden“ verdeutliche Hofmann-Johnson.

Berges studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie und war Meisterschüler seines akademischen Lehrers Bernd Becher.

Die Ausstellung ist in der Cloppenburger Kunsthalle im Kulturbahnhof bis zum 19. Januar sonntags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Auf Wunsch bietet der Kunstkreis auch Führungen durch die Ausstellung an. Begleitet wird die Ausstellung von einem Bildband.

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