Cloppenburg Schon von Weitem hörte man die Sirene der Raupenbahn, und bei manch einem stieg die Herzfrequenz an, in Erinnerung an den ersten Kuss der Angebeteten beim Schließen des Verdecks. So auch beim Ehepaar Ulla und Dieter Thomée aus Cloppenburg, das sich einen nostalgisch vergnügten Abend bei der historischen Dorfkirmes nicht entgehen lassen wollte, und schon bei den ersten Hits der 60er und 70er Jahre Finger schnipsend auf den Brink im Museumsdorf Cloppenburg ging.

Der laue Sommerabend animierte zahlreiche Gäste aus Cloppenburg und Umgebung, sich dem Zauber der historischen Kirmes hinzugeben. Die Buden, Karussells und sogar ein Riesenrad taten ihr Übriges. Museumsdirektorin Dr. Julia Schulte to Bühne zeigte sich hochzufrieden über die Besucherzahlen. „Das vergangenen Wochenende bescherte uns 3000 Gäste, und wir erwarten an diesem Sonnenwochenende bis zu 4500 Gäste“, sagte sie. Zum neunten Mal fand die historische Dorfkirmes statt. Die Fahrgeschäfte und Buden waren so angeordnet, wie in früheren Zeiten die Dorfkirmes auf einem Brink stattfand.

„Wollt ihr noch ‘ne Runde?“, dröhnte es aus den Lautsprechern der Raupenbahn, und ein eindeutiges „Ja“ war zu hören. „Und das Ganze nochmals mit ordentlich Schwung“ konnte man dann unter den Klassikhits vernehmen. „Einfach genial“, urteilten Matthias und Heike Fonger sowie Frank Stuckenbrock, die eigens aus Bremen angereist waren, um diese einzigartige Atmosphäre zu genießen.

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Schausteller Michael Friedrich, der mit einem sogenannten Bodenkarussell, einem Hängekarussell und je einer Schieß- und Süßigkeitenbude auf der Dorfkirmes vertreten war, übt seinen Beruf mit Leib und Seele aus. Schon in der dritten Generation sei er Schausteller und die vierte bereits am Start, verkündete er. Allerdings sei es bei den „Hightech-Fahrgeschäften“ schwieriger geworden. Dennoch habe er sein Publikum und häufig sehe er Großeltern mit ihren Enkeln, die verzaubert auf und an den Fahrgeschäften dem Kirmestrubel zuschauten. Im Rahmen des Kultursommers wurde dieser Abend für die Gäste zu einem besonderen Erlebnis. Die „heißen Scheiben“, aufgelegt von DJ Gisbert Wegener, machten die Nacht zum Tag.

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