Cloppenburg Für die so nicht gekannte und nicht erwartete Unterstützung möchte sich der Schaustellerverband „Interessenverein Cloppenburger Veranstaltungen“ (ICV) bedanken. „Wir Schausteller durchleben im Moment eine schwere Zeit. Alle Großveranstaltungen, Volks- und Schützenfeste dürfen nicht stattfinden. Die Corona-Pandemie zwingt uns an den Existenzabgrund. Wir erfahren jedoch in dieser schweren Zeit von vielen Seiten Unterstützung“, heißt es in einem Dankesschreiben vom 2. Vorsitzenden Christian Leimberger.

Bedanken möchte sich der Verein unter anderem bei der Cloppenburger Stadtverwaltung, die unbürokratisch Standplätze in der Stadt zur Verfügung gestellt hatte. So können Besucher der Innenstadt seit dieser Woche Crêpes, Softeis oder Zuckerwatte kaufen.

Dank gelte auch den hiesigen CDU-Landtagsabgeordneten Christoph Eilers und Karl-Heinz Bley, denen gemeinsam mit Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann ein Brief des ICV übergeben wurde. Sie sagten bei einem Treffen im Museumsdorf ihren Einsatz zu, sich um die Nöte und Anliegen der Schausteller auf Landesebene zu kümmern. „Wir hoffen nun, dass der persönliche Einsatz der Politiker in Hannover den nötigen Erfolg verspricht“, heißt es von den Schaustellern.

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Auch dem Museumsdorf Cloppenburg, das ebenfalls eine Verkaufsfläche auf ihrem Areal zur Verfügung stellt, sagen die Schausteller Danke. Ebenso wie dem Cloppenburger Ratsherrn Bernd Pauly, der im Hintergrund mit Rat und Tat zur Seite stand und steht.

„Sehr viel Zuspruch und Solidarität haben wir auch durch die Menschen in und um Cloppenburg herum erfahren. Dies macht uns sehr stolz“, so Leimberger weiter. Die Schausteller freuen sich darauf, alle beispielsweise bei einer kleinen Kirmes – wie sie auf dem Marktplatz gefordert wurde – verwöhnen zu dürfen.

„Die Hilfe und der Zuspruch geben uns das Gefühl, dass wir nicht vergessen werden.“ Die Schausteller hoffen, dass die Einstellung erhalten bleibt und dass die Vorfreude auf Volksfeste nach der Zeit der Einschränkungen wieder wächst: „Das Karussell muss sich schließlich weiter drehen.“

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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