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Termin für Pokal-Halbfinale steht
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CLOPPENBURG Die Geschichte beginnt mit dem Tod und der Trauerfeier für Eva Perón. Aus dem Dunkel der spärlichen Dekoration taucht der „Moderator“ des Musicals auf: Che Guevara. Der südamerikanische Widerstandskämpfer ist mit Evita in seinem Leben wohl nie zusammengetroffen, dennoch erscheinen die Worte des Revolutionärs, der von Branko Glad dargestellt wurde, als selbstverständlich. Der „Moderator“ verbindet die Bühnenbilder mit dem im Zeitraffer erzählten Leben der Evita.

Die schillernde Frau Argentiniens wird verkörpert von Caroline Frank. Auch die in Australien geborene Sängerin überzeugt mit ihrer Stimme durchaus. Allerdings bleiben die Stimmen aller Künstler zum Beginn der Vorstellung am Montag in der Stadthalle insgesamt hinter den Erwartungen zurück. So sind die 300 Besucher nach der Pause angenehm überrascht.

In besserer Qualität kommt es endlich – „Weine nicht um mich, Argentinien“. Mit reiner und klarer Stimme zeigt Frank, was sie einst in Wien gelernt und in zahlreichen Musicals bereits unter Beweis stellt hat. Sie ist in der Rolle der Evita der Star des Abends und so wird sie – wie auch Glad – mit einem deutlichen Mehr an Applaus verabschiedet.

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Joachim Völpel als Juan Domingo Perón überzeugt die Cloppenburger weniger. Dies vermag weder der Chor, der auch tänzerisch beeindruckt, noch das Orchester unter der Leitung von Karel Albrecht wieder wettzumachen.

Die Geschichte des Musicals, das Andrew Lloyd Webber und Tim Rice nach der Lebensgeschichte der Eva Perón geschrieben haben, verdeutlicht den Zwiespalt, in dem sich die starke Frau an der Seite des Regenten befindet. Sie weiß die Arbeiterschaft hinter sich und spielt die glamouröse Gesellschaft durch Intrigen aus.

Auch Korruption und Zwang werden auf dem Weg der machthungrigen Frau deutlich. Evita will neben ihrem Mann Vizepräsidentin werden und hält durch Krankheit geschwächt vor ihrem Tod noch eine letzte Rundfunkansprache.

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