NEUSCHARREL Mehr als 160 Zuschauer, größtenteils Senioren aus Kampe, Altenoythe und den Nachbarorten, waren am Wochenende zur Generalprobe der plattdeutschen Komödie „Alles wegen Tant’ Frieda“ der „Theoatergruppe Neischarrel“ ins Jugendheim Neuscharrel gekommen. Sie wurden reichlich belohnt. Was als Generalprobe angekündigt worden war, präsentierte sich als fulminante Galavorstellung.

Es war eine Aufführung aus einem Guss, die die Zuschauer begeisterte, so dass es nach nur wenigen Sätzen die ersten Lacher und stürmischen Applaus gab. Zum Inhalt: Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Tischlermeister Konrad Meyer und sein Freund und Nachbar Georg. Beide stehen unter der Fuchtel ihrer Ehefrauen Berta und Grete, die in allen Lebenslagen das Sagen haben. Auch Bertas Tochter Katrin leidet unter der Herrschsucht ihrer Mutter.

Um ab und zu dem Ehejoch zu entfliehen, erfindet der listige Konrad eine vermeintlich reiche Erbtante in der Stadt, die er angeblich in bestimmten Abständen alleine besuchen muss. Das nutzt er stets zu ausgedehnten Kneipengängen aus. Durch das Gerede von Nachbarin Grete wird Konrads Frau Berta misstrauisch und will der Sache auf den Grund gehen. Das wiederum bringt Konrad in allergrößte Schwierigkeiten, die er mit Hilfe seines Nachbarn Georg und des künftigen Schwiegersohnes zu meistern glaubt.

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Dass das alles zu einem Durcheinander mit Lügen, Verdächtigungen, Unterstellungen und Verwicklungen führt, versteht sich von selbst. Bewundernswert waren Durchhaltevermögen und Wandlungsfähigkeit der Darsteller, die fast zweieinhalb Stunden lang ununterbrochen agierten. Lang anhaltender Beifall belohnte die Spieler.

Alles in Szene gesetzt hatte Spielleiter Heinrich Eilers. Im Kasten als „Vörseggerin“ saß Petra Brune-Wemjes. Für die aufwendige und fantasievolle Maske sorgten Irmgard Sonntag und Annegret Schlangen. Das passende Bühnenbild lieferten Manfred Theilmann. Thorsten Bohlsen und andere Helfer.

Weitere Aufführungen finden am Sonnabend, 2. April, 20 Uhr, Sonntag, 3. April, 19.30 Uhr und Sonnabend, 9. April, 20 Uhr, jeweils im Jugendheim Neuscharrel statt.

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