Bokelesch Das letzte Mal hat sie vor etwa 15 Jahren die Gläubigen zum Gottesdienst in die Johanniterkapelle nach Bokelesch gerufen, danach war die Kirchenglocke für nahezu 15 Jahre verstummt. Jetzt hat der Förderverein der Johanniterkapelle Bokelesch sie wieder zum Leben erweckt.

Zu Weihnachten soll das Geläut der aus dem Jahr 1736 stammenden Kirchenglocke wieder weit über die Bauerschaft Bokelesch hinweg erschallen und zum Gottesdienst einladen, freute sich am Donnerstagnachmittag der Ehrenvorsitzende des Fördervereins Gerd Olling. Er hat sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass die alte Kirchenglocke repariert und wieder gangbar gemacht wurde. Glockenmonteur Maik Lölfing von der Glocken- und Kunstguss-Manufaktur Petit & Edelbrock aus dem westfälischen Gescher war am Donnerstag im Auftrag des Fördervereins ins Saterland nach Bokelesch angereist, um die verstummte Glocke wieder funktionsfähig zu machen.

Zunächst wurden im Gebälk des Kirchendaches die alten noch handgeschmiedeten Beschläge, mit denen die Glocke befestigt war, durch neue Beschläge ersetzt. Anschließend wurde die Glocke wieder gangbar gemacht und der Glockenklöppel erneuert. Schließlich mussten noch der Läutehebel gewechselt und ein neues Hanfseil angebracht werden. Am Donnerstagmittag war die fast 300 Jahre alte Glocke dann wieder weit über Bokelesch hinweg zu hören.

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Jetzt soll diese Kirchenglocke, für deren Reparatur der Förderverein fast 2000 Euro aufwenden musste, die Gläubigen zu den Gottesdiensten rufen. Erstmalig wird die Kirchenglocke wieder zu Weihnachten erklingen und zum Kirchenbesuch einladen.

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