Bösel Mit dem Schritt hinter die Bühne der Oberschule Bösel steht man mitten drin: im Pfarrhaus von Pastor Alfons. Der ein oder andere Anstrich fehlt. Tapeziert werden muss wohl auch noch und um einige Requisiten wird das Bühnenbild bis zur Aufführung noch erweitert. Proben lässt sich hier aber „hervorragend“, stellt Anita Hempen fest.

Sie ist Regisseurin der DJK-Theatergruppe, hat so die Fäden in der Hand, steht aber auch selbst auf der Bühne. Seit ein paar Wochen probt das 13-köpfige Theaterensemble – „Winterfamilie“, wie Anita Hempen sagt – für das neue Stück in der Oberschule. Mitte Oktober hatten sie mit den Leseproben aufgenommen – in derzeit nicht genutzten Räumen der Großmutter von André (Burjan) Looschen. Dorthin konnten die Theaterleute „dankenswerterweise“ (Hempen) ausweichen, weil das Pfarrheim wegen des bevorstehenden Abrisses nicht zur Verfügung steht.

Aufführungstermine

Aufgeführt wird das neue Stück der DJK-Theatergruppe „Himmel, ik dank di“ am Samstag, 11. Januar, (15 Uhr, Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen, vorherige Anmeldung erforderlich), Sonntag, 12. Januar (18 Uhr), Samstag, 18. Januar, (19.30 Uhr), Sonntag, 19. Januar (18 Uhr) sowie am Samstag, 25. Januar (18 Uhr) und Sonntag, 26. Januar (19.30 Uhr).

Karten sind im Vorverkauf ab dem zweiten Wochenende im Dezember erhältlich bei der Bäckerei Burrichter, EP: Zemke sowie Farben Seppel und Getränke Nordenbrock.

„Eiche rustikal“ – damit ist das Bühnenbild gut umrissen, sagt Anita Hempen und kann sich dabei ganz auf Franz Seppel und seine Bühnenbauer verlassen. Da passt der Schrank, den André Looschen beigesteuert hat, perfekt. Auf den waren die Theaterleute gleich angesprungen.

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Komplett in einem Pfarrhaus – „haben wir auch noch nicht gespielt, oder?“ fragt Anita Hempen in die Runde. Das neue Stück, das im Januar aufgeführt wird, heißt „Himmel, ik dank di“ und ist erneut eine plattdeutsche Komödie. Diesmal aus der Feder von Bernd Gombold, übersetzt von Heino Buerhoop.

Matthias Preuth spielt Pastor Alfons Teufel, der seine liebe Not hat, Geld für die sanierungsbedürftige Kirche aufzutreiben. Nächtliches Kartenspielen und Schnapsbrennen sollen die Kasse aufbessern. Messner Johannes, gespielt von Stefan Kenter, der von seiner Frau Emma (Sarah Raker) auf Trap gehalten wird, leistet dem Pastor zumindest beim Kartenspiel gute Unterstützung. Die gute Seele des Hauses, Pfarrhaushälterin Hermine (Beate Höffmann) möchte dagegen den Pfarrer auf den „richtigen Weg“ bringen – und nimmt dafür machen Irrweg in Kauf.

In die Rolle der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Elfriede Engel schlüpft Anita Hempen. Sie möchte die Nichte Uschi – erstmals dabei: Clarissa Preuth – in ein Kloster schicken, dafür soll diese zunächst ein Praktikum im Pfarrbüro absolvieren.

Die Vermietung von leerstehenden Zimmern im Pfarrhaus soll die Kasse weiter auffüllen. Dort mietet sich kurzerhand Siggi Bischoff – ebenfalls erstmals dabei: Niklas Schönig – ein, Uschis Freud. Als sich der autoritäre Domkapitular Dr. Jüngling (André Looschen) ankündigt, droht Ungemach, ist der doch über die Machenschaften von Pastor Teufel gar nicht angetan und will ihm auch prompt abberufen. Dass wissen glücklicherweise Hermine und Siggi zu verhindern. In weiteren Rollen wirken mit: Linda Südkamp als freizügige Aerobic-Lehrerin, Michael Brinkmann als ängstlicher Heiratswilliger und Sabrina Kleefeld als verklemmte Handarbeitslehrerin. Monika Preuth und Elke Hülskamp soufflieren.

Noch halten die meisten Darsteller das Textbuch fest in Händen. Das soll sich bald ändern. Notfalls müssen Sonderproben einberufen werden. „Im Moment sind wir aber gut unterwegs“, freut sich Anita Hempen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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