Bösel Der Familiengottesdienstkreis der St.-Cäcilia-Pfarrgemeinde Bösel hat sich für die Fastenzeit etwas Besonderes überlegt. Angeregt durch das Misereor Hungertuch 2021 sollte „sich inhaltlich auf den Weg“ gemacht werden, um die Tage so bis Ostern zu begehen. Alle Kindertagesstätten in der Gemeinde haben sich an der Aktion beteiligt, ebenso viele Familien.

Kleine Tücher ausgelegt

Im Turm der Kirche haben die Mitglieder kleine „Blanko“-Tücher ausgelegt, die mitgenommen und bemalt werden konnten, frei nach dem Motto der Aktion „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ aus einem Psalm. „Eingeladen“, so Christine Grafe, „waren Kinder, Jugendliche, Großeltern, Tanten und Onkel. Wünsche und Sehnsüchte hat in dieser Zeit wohl jeder.“

Von den hundert ausgelegten Tüchern sind 78 bemalt zurückgekommen. Ein Mitglied des Arbeitskreises hat diese zusammengenäht, und entstanden ist ein vier mal 1.80 Meter großes Tuch, mit dem während der Fastenzeit die bildliche Darstellung Jesu (Kruzifix) verhüllt wird.

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Dem Arbeitskreis sei klar, dass der Satz aus dem Psalm nicht so recht in die Corona-Zeit passt. „Das Virus schickt uns nach Hause, lässt uns nur einen engen Raum. Keine Schule, keine Kita, kein Sport“, sagt Doris Hempen. Und so malten besonders die Kinder von ihren Ängsten, Träumen und Hoffnungen, die sie mit der Pandemie verbinden. „Gefühlt fasten wir jetzt schon ein Jahr auf all die Dinge, die uns wichtig und lieb sind“, heißt es. Und gemeint sind damit nicht die Lieblingsbonbons, auf die man in der Fastenzeit verzichtet.

„Einzigartiges“ Tuch

„Das Hungertuch ist ein zentraler Bestandteil der Misereor-Fastenaktion, die gemeinsam mit ,Brot für die Welt’ mit dem Hungertuch in der Fastenzeit 2021 auch ein Zeichen für die Ökumene setzt“, erläutert Pfarrer Stefan Jasper-Bruns. Für die Mitglieder des Familiengottesdienstkreises und für die vielen Maler und die Pfarrgemeinde aber sei das Tuch etwas „Einzigartiges“, heißt es.

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