LöNINGEN LÖNINGEN - Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Landesverband Oldenburg will den inhaltlichen Schwerpunkt ihrer Arbeit in diesem Jahr nach dem Leitsatz „Gutes Leben für alle in Gesundheit und Krankheit" ausrichten. Das beschlossen rund 90 Vertreter aus 20 Vereinen stellvertretend für gegenwärtig etwa 3000 Mitglieder während des Delegiertentages im Löninger St.-Vitus-Pfarrheim.

Mit Josef Bischof aus Dink-lage wählten die Delegierten einen neuen Mann an die Spitze des Landesverbandes. Der 43 Jahre alte Bankbetriebswirt tritt die Nachfolge von Bernhard Bockhorst aus Dinklage an, der nicht erneut für eine Wahl kandidiert hatte und als kommissarisches Mitglied der Diözesanleitung Münster angehört. Schwerpunkte seiner zukünftigen Arbeit sieht der neue Vorsitzende in der Familien- und Arbeitsmarktpolitik.

Als Stellvertreter steht ihm der 56-jährige Tischlermeister Karl-Heinz von Döllen aus Goldenstedt zur Seite. Zusammen mit dem Landespräses August Hüsing aus Delmenhorst und der Landessekretärin Elisabeth Dartmann bilden die zwei jetzt gewählten Vorstandsmitglieder das Führungsgremium des KAB-Landesverbandes Oldenburg.

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Den Landesvorstand ergänzen Rainer Buske (Dinklage), Eberhard Hof (Wilhelmshaven), Norbert Flerlage (Löningen), Hermann Meyer (Löningen-Böen), Werner Musiol (Oldenburg), Stefan Sondermann (Cloppenburg), Karl Wennemann (Löningen) und Johannes Wernke (Harkebrügge). Die Zielgruppe „Senioren" wird von Erika Eckelmann aus Dinklage betreut.

Zuvor hatten sich die Delegierten des sozialpolitischen Verbandes mit Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit im Gesundheitswesen befasst. Dabei wurden eine notwendige medizinische Versorgung für jedermann, eine Verstärkung der Gesundheitsvorsorge sowie die Erhaltung des Sachleistungsprinzips und eine Garantie der Patientenrechte angemahnt. In den kommenden Monaten sollen in verschiedenen Ortsvereinen Kampagnen zum Jahresthema stattfinden. Als nächstes steht am Sonnabend, 23. April, eine Kampagne der Cloppenburger KAB-Vereine an, in der man das Rentenmodell der Katholischen Arbeitnehmerbewegung vorstellen will.

Über die Entwicklung im Gesundheitswesen referierte auch der Verwaltungsdirektor des Löninger Krankenhauses, Eberhard Ficker. Als Ansatzpunkte für sozialpolitisches Handeln nannte er unter anderem die Sicherung einer flächendeckenden, wohnortnahen Krankenhausversorgung sowie das Anerkennen, dass Leistungssteigerungen im Pflege- und Gesundheitsbereich entsprechend finanziert werden müssen.

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