NEUVREES NEUVREES/GER - Mehr als vier Stunden dauerte das bunte Programm, das der Neuvreeser Elferrat mit Friedel Reiners an der Spitzte für alle Narren und Närrinnen zusammen gestellt hatte. Den Anfang machte am Wochenende die „Funkengarde Blau-weiß“ vom Karnevalsverein Lastrup. Sie zeigte flotte Tänze mit akrobatischen Einlagen.

Als „verdeckter Ermittler“ kam Alfons Abeln aus Garrel vorbei und berichtete über Auftraggeber aus allen Schichten. Etwas angetrunken stolperte der „Friesoyther Snacker“ Udo Werner auf die Bühne. Mit ganzem Körpereinsatz erklärte er die Sprachschwierigkeiten eines Freundes, und beschrieb Probleme, die einem beim Melken, auf der Beerdigung oder bei der Silvesterparty begegnen können. Eine Litanei über die geheimsten Wünsche einer jeden Frau trug das „Neuvreeser Damenkomitee“ (Maria Pünter, Dini Holtmann, Edeltraut Rolfes, Anni Rolfes, Ingrid Elberfeld, Rita Reiners, Marlies Böhmer, Margret Bruns) vor. „Fußballfan“ Gerd Bruns belehrte das überwiegend jugendliche Publikum über Regeln und Vorschriften des Fußballspielens, klagte über unfreundliche Bankangestellte und über schwere Lohntüten.

Als Hexentrio mit der Teufelsgeige wurden Friedel Reiners, Hans Budde und Gerold Többen angekündigt. Auf die Bühne kamen aber keine Hexen. Die drei Musikanten sorgten vielmehr mit Trompete, Schifferklavier und Teufelsgeige für Stimmung, bevor Manfred Langer als Udo Jürgens den „Griechischen Wein“ trällerte. Andrea Berg (Hedwig Eilermann) hatte auch keine Mühe, die Gäste aufzumuntern.

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Der „dickste Mann aus Neuvrees“ (Hermann Rolfes) war dann ebenso ein Stimmungsgarant wie „Torfrock“ und die „Randfichten“. Die trugen natürlich den Holzmichel vor. Als Willi Heeren kam schließlich Karl-Heinz Schrand auf die Bühne. Danach wurde die Bühne zum Tanz für jedermann freigegeben.

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