Barßel Ein ganz kleiner Hauch von Schützenfest wehte am Sonntag in Barßel. Neben vielen grün-weißen Fahnen hatte sich eine kleine Vorstandsabordnung zur Kranzniederlegung an der Mahnmal- und Gedenkstätte vor den Toren von Barßel eingefunden. Mehr war in diesem Jahr nicht möglich.

Eigentlich hätte die Schützengilde Barßel am vergangenen Wochenende sein jährliches Schützenfest gefeiert. Doch wie allerorts machte die Corona-Pandemie auch den Grünröcken in Barßel einen dicken Strich durch die Rechnung. Vorstand und Königspaar besuchten in der Kirche einen Gottesdienst für Lebende und Verstorbene sowohl der Gilde als auch der Kriegsopfer. Anschließend wurde in kleinem Rahmen ein Kranz am Ehrenmahl für alle Kriegsopfer niedergelegt. Dazu hatten sich die Fahnenabordnung und zahlreiche Schützen eingefunden. Pastor Ludger Becker sprach dazu ein kurzes Gebet. Pünktlich um 12.16 erklang dazu das Glockenspiel vor der Kirche mit der Nationalhymne. Zum Abschluss gab es eine Gedenkminute in aller Stille.

„2020 ist alles anders. Es gibt kein Schützenfest“, sagte Präsident Michael Nitschke. Die Gesundheit habe dabei oberste Priorität. „Wir müssen in diesen Zeiten zusammenstehen, dann werden wir auch diese Pandemie überstehen.“ Die Zeit zeige aber auch, dass die Menschen untereinander wieder das Gespräch in Vereinen, unter Freunden und Nachbarschaften finden würden. Nächstes Jahr wird in Barßel aber das 110-jährige Jubiläum verbunden mit der Ausrichtung des Kreisschützenfestes gefeiert. „Darauf freuen wir uns schon“, so Nitschke.

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