Barßel Auf dem Barßeler Esch, durch den früher die Fronleichnamsprozession der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar Barßel führte, erstellt die Kolpingfamilie Barßel eine neue Wegekreuzanlage. Der Bau der kleinen Gedenkstätte ist schon deutlich erkennbar. Was fehlt ist nur noch das Kreuz mit dem Corpus.

„Da auf dem Esch durch die Baumschule Burmann aus Barßel derzeit eine blühende Landschaft entsteht und die Maisflächen verschwinden, haben wir uns von der Kolpingfamilie Barßel überlegt, eine neue Wegekreuzanlage zu errichten“, sagen Vorsitzender Hans Geesen und sein Stellvertreter Gregor Thieben, zugleich Projektleiter des Wegekreuzanlage. Erstellt wurde die Gedenkstätte in Zusammenarbeit mit der Firma Metallbau Oltmanns aus Barßel. „In meiner Kindheit führte zur Fronleichnam, das Hochfest der Katholiken im Kirchenjahr, eine Prozession nicht nur durch die Straßen von Barßel, sondern auch über den Esch“, erinnert sich Geesen. Dort stand dann auch ein von den Anwohnern errichteter Altar, wo Halt gemacht und eine kleine Eucharistie gefeiert wurde.

Die Fronleichnamsprozession in Barßel ging von der Kirche aus über den Zetel und den Westeresch. Beim Pfarrer, bei Niehaus (Boss) und auf dem Esch gab es größere Altäre. Dort wurde Zwischenstation gemacht und das Allerheiligste ausgesetzt, gesungen und gebetet. Die Prozession fand meistens im Monat Juni statt und war gut besucht. Vorweg das Kreuz, dann blumenstreuende Engelchen und die Messdiener. „Baldachin und Pfarrer mit Monstranz, Musikkapelle, Frauen und Männer – es ging über den blühenden Esch mit Roggen, Hafer, Weizen, Gärten mit vielfältiger Frucht und Blühendes“, erinnert sich Hans Geesen. „So eine Prozession könnte ich mir heute auch wieder vorstellen, die dann zu unserer Wegekreuzanlage führt“, fügt der Vorsitzende der Barßeler Kolpingfamilie.

Doch die neue Wegekreuzanlage soll nicht nur einer möglichen Prozession dienen, sondern Spaziergänger und Urlauber zum Gebet und zur kleinen Erholung einladen aber auch immer wieder zu Feldgottesdiensten einladen. „Sobald das Bauwerk fertig ist und die Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise es erlauben, wie es eine feierliche Einweihung der Wegekreuzanlage geben“, sagt Projektleiter Gregor Thieben.

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