Barßel Mehrere große Bau- und Sanierungsmaßnahmen stehen auf der Agenda der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar Barßel für das Haushaltsjahr 2019. Dabei muss die Kirchengemeinde eine Menge Geld in die Hand nehmen und hofft dabei natürlich auf die finanzielle Unterstützung des Bischöflich Münsterschen Offizialats (BMO) Vechta und der Gemeinde Barßel.

„Die entsprechenden Anträge müssen bis zum 30. August 2018 vorgelegt werden. Daher gab es jetzt die ersten Gespräche mit den Beteiligten vor Ort – mit dem Leiter der Finanzen beim BMO, Gerhard Schumacher, Architekt Christian Herzog und mit Barßels Erstem Gemeinderat Michael Sope“, sagte der ehemalige Kirchenprovisor Johannes Geesen, der die Bauprojekte bei St. Ansgar begleitet.

Die Erweiterung des Kindergartens St. Marien Harkebrügge steht vor dem Abschluss. Doch gleich nebenan in der Kirche gibt es das nächste Projekt. „Der gesamte durch die Feuchtigkeit von Pilz befallene Holzfußboden muss komplett rausgenommen und erneuert werden“, sagte Geesen. „Die hohe Luftfeuchtigkeit bereitet auch im Bereich der Orgel Probleme. Durch spezielle Sensoren soll das behoben werden.“ Die alten Kirchenfenster erhalten zudem eine gesteuerte Öffnung.

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Großer Renovierungsbedarf besteht auch im Kindergarten „Die Arche“ in Elisabethfehn-Süd. Sowohl das Dach, die Heizung und Elektrik als auch das Rohrleitungssystem müssen komplett erneuert werden. Auch die Gruppenräume müssten grundlegend saniert werden. „Das duldet keinen Aufschub“, so Geesen.

Wegen der hohen Kinderzahl (123) kommt die Kirchengemeinde auch nicht drum herum, eine neue Krippe zu bauen. Der Anbau erfolgt in Richtung Kuckuckstraße. Rund 415 000 an Baukosten sind eingeplant.

„Dann ist das Provisorium im Papst-Johannes-Haus auch vorbei. Nach dem Auszug sollen dann dort Kommunikationsräume für Haus und Familie entstehen und auch ein neuer Speiseraum für rund 125 000 Euro“, so der ehemaliger Kassenleiter der Gemeinde Barßel.

Die Kapazitäten im Kindergarten „Heilige Familie“ in Barßel sind erschöpft. Hier plant die Kirchengemeinde einen Anbau im Bereich des jetzigen Schwesterhauses – gerade auch im Hinblick auf das neue in Barßelermoor entstehende Baugebiet.

„Eine ideale Anbindung zum Kindergarten. Wir hoffen, damit Mitte 2019 beginnen zu können“, so Geesen. „Wir planen damit vorausschauend und weitsichtig und nicht erst dann, wenn die Kinder schon kommen. Man muss jetzt den künftigen Bedarf sehen zum Wohle der Kinder und der Familien.“

Und auch im Pfarrheim sind bauliche Veränderungen im Eingangsbereich vorgesehen.

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