Friesoythe Mit einem „Tag der offenen Tür” beteiligte sich das Postgeschichtliche Museum in Friesoythe auch im 27. Jahr seines Bestehens am Internationalen Museumstag bei freiem Eintritt der Besucher. Engagiert worden war ein Postillion in der Uniform eines Thurn-und-Taxischen Postkutschers, der den Besuchern aus „seiner Zeit“ erzählte. Auch die Museumsdirektoren Wolfgang Letzel und Walter Beckmann zeigten und erläuterten die vielen historischen Ausstellungsstücke.

Die Besucher konnten sich als Postbeamte vergangener Tage fühlen, mit einem Schlagstempel aus dem Jahr 1932 konnten sie Fantasiebriefmarkendrucke des Postgeschichtlichen Museums abstempeln, per Drehscheibe Telefonnummern wählen oder als das „Fräulein vom Amt“ telefonische Verbindungen herstellen.

Manchmal hieß es dann: „Oh, wie kompliziert! Mit meinem Handy ist das alles viel einfacher. Gut, dass sich da in den letzten Jahrzehnten einiges geändert hat.“ Die Besucher ließen sich gerne von den Museumsdirektoren über die vielen interessanten Ausstellungsstücke, die im Laufe der Jahre zusammengetragen und zum Teil liebevoll restauriert wurden, informieren.

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Erstmals wurden in der Ausstellung Bilder und Feldpostbriefe der Friesoyther Familie Ruske aus dem II. Weltkrieg gezeigt (die NWZ  berichtete). Zu sehen sind auch 25 Totenbriefe der 232 Gefallenen Friesoyther des II. Weltkrieg.

Insgesamt wurden den Besuchern rund 3000 Exponate aus dem großen Fundus des Museums gezeigt – nur rund zehn Prozent des gesamten Potenzials des Museums. Zu den besonders geschätzten Exponaten gehört die komplett eingerichtete ländliche Poststube, die den Arbeitsplatz eines Posthalters sowie die Figur eines Postboten und Schalterbeamten zeigt. Prunkstücke der Ausstellung sind verschiedene Uniformen, insbesondere die eines Oldenburgischen Postillions von 1820 und ein preußischer Briefkasten von 1924.

Gezeigt wird auch die postgeschichtliche Entwicklung in Friesoythe ab dem 19. Jahrhundert durch Fotos, Karten, Stempel, Schmucktelegramme sowie anhand von vielen Geräten und Gebrauchsgegenständen. Letzel und Beckmann berichteten von einem sehr guten Besuch. Zum Abschluss wurden die Museumsbesucher von den Frauen der Museumsdirektoren, Karin Letzel und Heidi Beckmann, die auch zum Museumsteam gehören, mit Kaffee und Kuchen verwöhnt

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