Mit der plattdeutschen Komödie „Addi op Bruutschau“ lieferte die „Theoatergruppe Neischarrel“ vor über 170 begeisterten Zuschauern bei der Vorstellung für Senioren bestes plattdeutsches Theater ab.

Die Laiendarsteller zeigten alles, was zum plattdeutschen Theater dazugehört: deftiger Humor, etwas Klamauk, holzschnittartige Charaktere mit viel Hintersinn, manche Verwirrung, Verwechslung und Missverständnisse. Besonders gefielen den Zuschauern treffende Karikierungen bekannter Personen und lokaler Ereignisse, ebenso wie vieldeutige Anspielungen und unerwartete überraschende Wendungen.

Alle Darsteller zeigten große Spielfreude mit viel Einsatz, wobei sich die beiden Bühnenneulinge Frank Janßen als Altbauer Hermann Bückel und Torsten Lindemann als Etablissementchef Ludenschön nahtlos in die Darstellerriege einfügten.

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Die ganze Aufregung beginnt damit, dass Altbauer Hermann Bückel dem jüngeren Sohn Jakob (Thorsten Bohlsen) und dem älteren Sohn Addi (Gerold Laing) ein Ultimatum stellt, innerhalb einer Woche zu heiraten, um das lang ersehnte Hoferbe zu bekommen – ansonsten werde der Hof verkauft. Daraufhin versucht der gerissene Jakob durch vielerlei Intrigen seinen Bruder Addi um das Erbe zu bringen. Jakobs halbseidene Freundin (Kerstin Kuper) soll ihm dabei helfen. Wie die Geschichte ihren Lauf nimmt, können die Zuschauer am kommenden Sonnabend, 17. März, ab 20 Uhr erfahren. Weitere Aufführungen finden statt am Sonntag, 18. März, um 19.30 Uhr und am Sonnabend, 24. März, um 20 Uhr jeweils im Jugendheim.

Als Esel Jakob eines Tages ausbüxte und drei Kilometer hinunter ins Tal lief, blieb Bernhard Meemken nichts anderes übrig, als hinterherzulaufen, um seinen Weggefährten wieder einzufangen. Auch geplatzte Reifen am Handwagen oder drei Tage Regenwetter hinderten ihn nicht daran, seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg unverdrossen fortzusetzen. Bei den vielen schönen Erlebnissen, die er tagtäglich hatte, wurden kleine Pannen nebenbei gemeistert. Auch die Gehlenberger Landfrauen im Saal Jansen-Olliges waren beeindruckt von den Bildern und Geschichten, die Bernhard Meemken für sie mitgebracht hatte.

3000 Kilometer in 98 Etappen pilgerte Bernhard Meemken mit seinem Esel von Bramsche nach Santiago de Compostela in Spanien.

Zuvor hatte Meemkens jahrelang über die Pilgertour nachgedacht. Als er dann seinen Betrieb an seine Söhne abgegeben hatte und ihm mehr Freizeit blieb, machte er seinen Traum wahr. Bernhard Meemken schwärmte von der faszinierenden Natur und den unzähligen lieben, kontaktfreudigen Menschen, die er getroffen habe.

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