Friesoythe Mehrere Monate Suche liegen hinter ihnen. Es sollte mal wieder etwas traditioneller zugehen. Nach Ausflügen in zwei moderne Stücke nimmt der Theaterverein Friesoythe seine Zuschauer in diesem Jahr mal wieder mit auf den Bauernhof. Mit „Een Butler op’n Buurnhoff“ kommt das Ensemble am 6. März zurück auf die Bühne der Realschule – natürlich auf Platt.

„Ich glaube es waren knapp 60 Stücke, die wir uns durchgelesen haben. Wir suchten ein traditionelles Stück – aber mit viel Witz. Wir sind fündig geworden“, sagt Wilhelm Lübbers-Siemer, 1. Vorsitzender des Theatervereins. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Mechthild Grunert ist er sich bei „Een Butler op’n Buurnhoff“ sicher, dass die Zuschauer es mögen werden.

Spieltermine

Premiere des neuen Stücks des Theatervereins Friesoythe ist am Sonntag, 6. März, um 16 Uhr. Weiter Termine für die plattdeutsche Komödie sind Sonnabend, 12. März, sowie am Sonnabend, 19. März, jeweils um 19.30 Uhr. Eine Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen findet am Sonntag, 13. März, um 15 Uhr statt. Spielort aller Aufführungen ist die Friesoyther Realschule an der Dr.-Niermann-Straße.

Und auf diesem Bauernhof ist eine Menge los: Kuddl Dührkop (dargestellt von Peter Behrens) ist eigentlich ein Kleinbauer, was seinen eigenen Grund angeht. Auf der anderen Seite sieht er sich als Experten was EU-Subventionen betrifft. Auf seinem Dachboden fand er kürzlich Blanko-Formulare und eine Stempelsammlung des Katasteramts – für ihn ein Wink des Schicksals. Doch seine dadurch ergaunerten Subventionen benötigt der Landwirt nicht für sich – er will seinen Freunden helfen. Sein Freund Pfarrer Udo Glaser (dargestellt von Gregor Lübbers) braucht dringend ein neues Kirchendach. Seine Schwester Birte (dargestellt von Andrea Looschen) zieht derweil den Hauptgewinn eines Preissausschreibens: ein Butler für eine Woche. Noch schräger ist Kuddls Nachbar Fred (dargestellt von Rüdiger Hempen): Er will von Außerirdischen abgeholt werden. Und wär das Chaos nicht schon genug, kommt ausgerechnet jetzt eine Dame des Landwirtschaftsministeriums (dargestellt von Anika Lindner) auf seinen Hof.

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Um diese kuriose Komödie auch entsprechend umzusetzen, hat sich das Personal im Theaterverein verändert. Nach zwei Jahren mit Anita Pastoor als Regisseurin debütiert in diesem Jahr Doris Berndmeyer, vorher ebenfalls Darstellerin, im Regiestuhl. „Die Zusammenarbeit mit Anita hat super geklappt, doch aus zeitlichen Gründen wollte sie aufhören“, so Lübbers-Siemer.

Auch eine neue Darstellerin ist mit von der Partie: Ines Grunert, Tochter von Mechthild Grunert, debütiert in der Rolle der Monika Lohmann. „Seit ihrem dritten Lebensjahr hat sie schon zugeschaut. Jetzt steht sie erstmals mit auf der Bühne“, sagt Mechthild Grunert.

Drei Mal in der Woche treffen sich die Laienspieler zur Zeit, um den Text einzuüben. Bis zur Premiere, die erstmals am späten Sonntagnachmittag stattfindet, muss alles sitzen. Sitzen muss bis dahin auch das Bühnenbild. Wie in den vergangenen Jahren hat der Theaterverein das Glück, mit Heiner Wessels, Sebastian Salei, Daniel Siebrands, Gerd Plaggenborg, Thomas König und Thomas Appel auf fleißige Bühnenbauer zurückgreifen zu können.

Insgesamt vier Aufführungen bieten die Schauspieler an. Wie immer ist auch eine Seniorenvorstellung mit darunter. Lübbers-Siemer:„Wir hoffen, wieder für fröhliche Gesichter zu sorgen.“

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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