Altenoythe Ein Mann, mit nichts an als einem Feigenblatt, eine Frau, ebenso spärlich bekleidet, daneben eine Schlange, die ihnen einen Apfel bringt: Diese Geschichte kennt jeder. Die Geschichte von Adam und Eva wurde am Freitagabend in der Dreifaltigkeitskirche in Altenoythe erzählt. Gerade in Zeiten von Corona hat sich das Team des „Laboratoriums-Gottesdienstes“ diesem Thema angenommen. „Man könnte es auch als Sünden in Not umschreiben, denn der Virus macht uns alle zu schaffen. Wir müssen Abstand halten“, sagte Sabine Orth in ihrer Begrüßung.

Es war aber nicht das große Laboratorium-Format. Darauf mussten die Besucher verzichten und so waren auch nur 26 Teilnehmende für das „Laboratorium-Extrakt“ zugelassen. So war der Gottesdienst nun ein Bibliolog. Sabine Orth führte durch den Prozess und sorgte dafür, dass alle Beiträge der Teilnehmende wertgeschätzt und gehört wurden. Der biblische Text wird dabei nicht verändert, sondern es wurden die Stellen gefüllt, die im Bibeltext eben offen gelassen werden.

„Wir erleben gerade eine Vertreibung aus dem Paradies“, machte die Erzählung aus dem ersten Buch der Bibel deutlich und die hat wenig mit Lust und Liebe als vielmehr mit den Fragen zu tun: „Wie frei sind wir Menschen? Dürfen sie gegen Gottes Verbote rebellieren? Sind wir nicht gehalten, unser Leben neu zu überdenken?“ Sabine Orth bat die Teilnehmende im Gottesdienst sich in biblische Personen um Adam und Eva zu versetzen und ihre Gedanken und Stimmen zu leihen.

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Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gab es nicht, denn im Bibliolog entwickelten sich andere Perspektiven. Orth nahm die Äußerungen auf und wiederholte sie mit eigenen Worten. Und natürlich gab es auch Musik. Fritz Knebel war mit seiner Gitarre dabei und sorgte für die passende Stimmung.

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