Vechta Ziemlich beständiger Nieselregen – das ist für Don Henley, Glen Frey, Timothy B. Schmit, Joe Walsh und Stuart Smith ganz einfach „Canadian Beachweather – kanadisches Strandwetter“. Und das hat die legendäre US-Rockband The Eagles beim Stoppelmarkt-Open-Air am Sonnabend, 28. Juni, bis gegen 23 Uhr spürbar angewärmt. Ihr Rezept dafür: „a little California sunshine – einige musikalischen Sonnenstrahlen aus Kalifornien“, wie ihrem wohl bekanntesten Hit „Hotel California“.

Ein Traum wird wahr

Mit dem Auftritt der Band ging für Bernie Leemhuis, der als örtlicher Organisator fungierte, und ein bekennender Eagles-Fan ist, „ein Lebenstraum in Erfüllung“. Und das vor – „wenn alle gekommen sind, die Karten gekauft haben – so an die 20 000 Besuchern“, bilanzierte der gebürtige Ostfriese, den es als Zehnjährigen nach Vechta verschlagen hatte, in einer Umbaupause. Übrigens: Leemhuis und seiner Mitstreiter von Fokken & Müller (Emden) haben ein Ziel: Eine Vereinbarung mit der Stadt Vechta, die auf Stoppelmarkt-Open-Air-Veranstaltung über fünf Jahre hinausläuft. „Mal sehen, wer und was zu bekommen sind“, so Leemhuis.

Die Fans, ein Großteil von ihnen Angehörige der Altersgruppe „deutlich über 40“ und T-Shirts mit Eagles-Schriftzügen tragend, genossen ihre Idole. Verklärte Blicke und gegenseitige Umarmungen bestätigten das. Weder Regenjacken noch Schirme – die, während sich die Adler in Szene setzten zeitweise sogar verstaut werden konnten – trübten die Stimmung. Open-Air-Besucher sind da eben nicht zimperlich.

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Eröffnet hatte das Programm ein anderes Urgestein der Musikszene. Der Südafrikaner Manfred Mann und seine Earthband präsentierten ihre Erfolge, wie „Blinded by the Night“ oder „Mighty Quinn“, aber auch Titel aus aktuellen Produktionen. Lead-Sänger Mick Rogers gab alles, immer mit einem Hinweis auf den Chef, „Mr. Manfred Mann“.

Hommage an die Stars

Als zweiter „Opener“ übernahmen die Jungs von The Boss Hoss aus Berlin die Regie. Als stilistischer Contrapunkt zu Manfred Mann’s Earthband setzten sie auf Party mit einer rasanten Bühnenshow. Dabei unterstützte ein exzellentes Bläser-Set die Country-Rocker, die klarstellten, dass sie schon stolz seien, „als Vorgruppe für Stars wie die Eagles zu spielen“.

Auch außerhalb der Konzertarena, jenseits der schwarzen Sichtblenden, hatten sich Musikfans eingefunden. Nicht in Scharen, wie von manchen erwartet, aber doch durchaus unübersehbar. Zu ihrer Ausrüstung gehörten Campingstühle, Sonnen- oder besser Regenschirme und Flaschenbier.

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Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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