Bösel /Rom Viele schöne und positive Eindrücke, emotionale Momente und einen Schnupfen: das haben Pfarrer Stefan Jasper-Bruns und Pastoralreferentin Ursula Klüsener von der Pilger-Reise der Kirchengemeinde aus Rom mit zurück in die Heimat gebracht. Im Gespräch mit der NWZ  ziehen beide ein „überaus positives Fazit“.

„Die Rahmenbedingungen haben gestimmt“, sagt Pfarrer Jasper-Bruns. Denn tagsüber herrschten Temperaturen von teilweise bis zu 25 Grad und Sonnenschein – das ideale Wetter, um die ewige Stadt zu erkunden. Und das taten die Pilger aus Bösel und Petersdorf zur genüge. 80 Kilometer hätten einige der Böseler insgesamt zu Fuß hinter sich gebracht, 20 Kilometer am Tag.

Die Reisegruppe mit mehr als 370 Teilnehmern von vier bis 88 Jahren ließ Attraktionen wie den Petersplatz, die Piazza Navona, die Spanische Treppe oder das Kolosseum nicht aus. Höhepunkte für Pfarrer Jasper-Bruns und Ursula Klüsener waren zweifellos aber die Gottesdienste.

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Die Aufmerksamkeit zog Jasper-Bruns im Petersdom bei der Messe in der Haupt-Absis auf sich: Gemeinsam mit Kardinal Giovanni Lajolo zog der Böseler Geistliche vom Hauptportal aus über den Mittelgang vorbei am Hauptaltar zum Kathedra-Altar. „Die Besucher zückten die Fotoapparate. Sie erwarteten den Papst“, erzählt Jasper-Bruns, dem auch die Gottesdienste in St. Paul vor den Mauern und in Santa Cecilia in Trastevere in schöner Erinnerung bleiben werden.

Für viele sei die Generalaudienz bei Papst Franziskus etwas ganz Besonderes gewesen, einige hatten sogar das Glück und konnten dem Papst die Hand geben oder eines der markanten orange-farbenen Pilgertücher überreichen.

Ursula Klüsener beeindruckte ein Gottesdienst in den Katakomben Roms. Sie lobt die „gute Gemeinschaft“, die auch zwischen Jung und Alt geherrscht habe. Dem kann Jasper-Bruns nur zustimmen. An den Abenden im Camp seien die Böseler und Petersdorfer immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen zusammengekommen.

Zusammenkommen werden die Pilger wieder am Sonntag, 23. November, diesmal in der Böseler Pfarrkirche. Dann werden auch die von Kardinal Lajolo gesegneten Stehpulte, die derzeit noch auseinandergebaut und eingelagert sind, in die Kirche getragen. Und die Gebetszettel, auf denen die Gläubigen ihre Wünsche und Anliegen notiert hatten, werden feierlich verbrannt.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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