Kampe Die Sanierungsarbeiten zur Neugestaltung des Kriegerdenkmals sowie des damit verbundenen Friedhofvorplatzes in Kampe sind schon weit fortgeschritten. Es wurde jede Menge Wildwuchs an Strauchwerk entfernt, über 350 Kubikmeter Mutterboden ausgehoben und wieder entsprechender Füllsand eingebracht und verfestigt, so dass mehr als 300 Quadratmeter Betonsteinpflasterung und rund 100 Quadratmeter Rasenpflastersteine verlegt werden konnten. Zudem wurden auch noch rund 100 Meter Bord gesetzt.

Für die Instandsetzung des Kriegerdenkmals und der Neugestaltung des Friedhofvorplatzes engagieren sich Kamper Bürger. Unter Federführung von Josef Themann, Lothar Raikowsky, Hermann Hogartz, Bernhard Eilers und Manfred Schütte wurde die Initiative zur Neugestaltung der Anlagen ergriffen.

Anfang der 1960er Jahre wurde das Ehrenmal für die im II. Weltkrieg gefallenen Mitbürger auf Wunsch der gesamten Ortschaft Kampe und Ikenbrügge errichtet. Niemals sollten diejenigen vergessen werden, die ihr Leben in einem sinnlosen Krieg geopfert hatten, hieß es. Gleichzeitig sollte das Ehrenmal auch Mahnmal für künftige Generationen sein, damit es nie wieder Kriege gibt.

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Auf dem Mahnmal, einer freistehenden Granitwand, sind die Namen aller gefallenen Soldaten aus Kampe und Ikenbrügge sowie der Gefallenen aus Kamperfehn und Ahrensdorf eingemeißelt. Insgesamt sind es 57 Namen. Um weiter Mahnung für den Frieden und gegen den Krieg sein zu können, sollte es auch entsprechend hergerichtet sein. Hierzu gehört auch die Neugestaltung des Friedhofvorplatzes, sind sich Initiatoren einig.

Die Gesamtkosten des Projekts werden mit rund 23 000 Euro veranschlagt. Die Stadt Friesoythe und die Friedhofsverwaltung der Pfarrgemeinde St. Marien Friesoythe unterstützen die Pläne und stellen hierfür 6500 beziehungsweise 3500 Euro zur Verfügung. Im Juni vergangenen Jahres wurde von einem 14-köpfigen Team in Kampe und Ikenbrügge eine Haussammlung durchgeführt, bei der die Bevölkerung 11 450 Euro für die Instandsetzungsarbeiten zur Verfügung stellte.

Mit den jetzt vorhandenen Geldern sollte die Finanzierung gesichert sein, hoffen Themann und sein Team. Für Ende März wird mit der Fertigstellung des gesamten Projektes gerechnet.

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