Molbergen „Der Heimatverein ist in Molbergen eine Institution, die hohes Ansehen genießt.“ So lobte Bürgermeister Ludger Möller (CDU) die Heimatfreunde zur Feier ihres 25-jährigen Bestehens, und dankte ihnen für ihr Engagement, um die Allgemeinheit für die Vereinsziele zu begeistern. Die Verankerung des Vereins im Gemeindeleben bezeugten zudem rund 400 Besucher, die in der Turnhalle am Dweracker ein fast vierstündiges Programm genossen.

Blick ins Jahr 1989

Neben Möller begrüßte der Vorsitzende Kurt Bussmann eine ganze Reihe von Ehrengästen, unter ihnen Nadja Kurz, seine Amtskollegin vom Heimatverein der Deutschen aus Russland, und Heinz Blümel aus der Partnergemeinde Hildebrandshausen. Zudem erinnerte er an die Vereinsgründung am 28. August 1989 mit 200 Teilnehmern , in der Gaststätte Thole-Vorwerk. Bei aller Jubiläumsfreude hatte Bussmann auch eine Anregung an die die Politik: Der Heimatverein hält es für bedenklich, dass in Molbergen nur die Möglichkeit besteht, zu solchen Veranstaltungen in eine Turnhalle einzuladen. Er regte an, bei der Dorferneuerung mit den Vereinen nach einer Lösung zu suchen. Anschließend stellte er die Aktivitäten der Heimatfreunde vor, die von der Fortschreibung der Gemeindechronik bis zur Ausstellung des Dausenpatents reichte.

Über welche Akzeptanz der Heimatverein Molbergen verfügt, zeigten die Programmbeiträge örtlicher Vereine und Organisationen. Für den guten Ton sorgten der Musikverein, die Bigband der Anne-Frank-Schule, der Frauen- und Männerchor, Alfred Dabei am Klavier, der Shanty-chor „Molberger Binnenschipper, und die Jagdhornbläser.

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Grundschulkinder präsentierten einen Sketch, Bernd Schürmann aus Resthausen hatte Humoristisches im Gepäck, und Hubert Burwinkel plattdeutsche Dönkes sowie eine musikalische Gerichtsverhandlung.

Gemeinsamer Ausklang

Als Höhepunkt erwies sich der Auftritt von Andreas und Elisabeth Göken, die, begleitet von Christiane Meyer-Rohen, Melodien wie „Du und ich im Mondenschein“ oder plattdeutsche Titel vorstellten. Mit einem nach der Melodie von „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ klang die Feier schließlich aus.

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