Lastrup Dass sich der traditionelle „Plattdüütsche Aobend“ des Heimatvereins Lastrup bei „Westerhaus“ großer Beliebtheit erfreut, zeigte sich auch in diesem Jahr. Fast 100 Freunde der plattdeutschen Sprache und des deftigen Wostebrot-un-Götte-Essens hatten sich eingefunden, um darüber hinaus Theaterstücke zu sehen und Lieder zu singen. Lastrups stellvertretende Heimatvereinsvorsitzende Lisa Rolfes begrüßte dabei besonders die Bewohner des St.-Elisabeth-Stifts und des Caritas-Wohnheims.

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied: „Kumm eis inn, sett die doal“, musikalisch begleitet von Heiner Kemme aus Großenging, begann ein gemütlicher Abend. Zunächst sangen Kinder der Astrid-Lindgren-Grundschule unter der Leitung von Dominika Lampe plattdeutsche Ohrwürmer von „Herrn Pastor sein Kau“ bis „Dee Hoahn ist dot“. Gemeinsam sangen dann die Besucher so bekannte plattdeutsche Evergreens wie „Lütt Anna, Susanna“ oder auf Hochdeutsch „Freut Euch des Lebens“. Dabei wurde auch kräftig geschunkelt.

Auch die Grundschulkinder hatten fleißig geübt. Zunächst spielten sie das Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“. Aber auch die plattdeutsche Fortsetzung erhielt viel Beifall. „Übt kräftig, damit ihr im nächsten Jahr wiederkommen könnt“, freute sich Rolfes über den Auftritt der jungen Darsteller.

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Erstmals beim „Plattdeutschen Abend“ wurde das Liederbuch des Heimatvereins Lastrup vorgestellt. Auf 64 Seiten hat Karl-Heinz Lübbehüsen mehr als 80 Lieder gesammelt und teilweise ins Plattdeutsche übertragen. So finden sich in dem Büchlein bekannte Titel wie „Wo dei Nordseewellen trekket“ oder „Dat du min leivsten büst“ bis zu „Dee Groffschmitt“. Aber auch hochdeutsche Volkslieder wie „Guten Abend, gute Nacht“ oder „Es blies ein Jäger wohl in sein Horn“ bis zum Lastrup-Lied hat Lübbehüsen gesammelt und notiert. Außerdem finden sich in diesem Heft neben diesen plattdeutschen und hochdeutschen Melodien und Volksliedern 28 Marien- beziehungsweise Kirchenlieder, die Lübbehüsen teilweise selbst ins Plattdeutsche übertragen hat, so „Woahre Gott, wie glööwt an di..“ oder „Maria willt di greuten“. Weitere Texte stammen von Heinrich Siefer, andere von Pfarrer Heiner Zumdohme.

Die Besucher des „Plattdeutschen Abends“ waren dankbar, das Liederbuch zu haben. Nach intensivem Singen schmeckten Wostebrot un Götte aus der Küche des „Landhauses“ um so besser.

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