CLOPPENBURG Kaplan Stefan Jasper-Bruns wird die katholische Stadtgemeinde St. Andreas Cloppenburg nicht erst – wie ursprünglich geplant – im Sommer, sondern bereits nach Ostern verlassen. Das erklärte der gebürtige Recker (Kreis Steinfurt), der an diesem Mittwoch 36 Jahre alt wird, am Dienstag bei einem Pressegespräch im Forum.

Jasper-Bruns vertritt ab Sonntag, 15. April, den Pfarrer von St. Peter Wildeshausen (Dekanat Vechta), Holger Kintzinger. Dieser ist längerfristig erkrankt. „Ich habe ein Bild von der Kirche als Solidargemeinschaft. Wenn eine andere Gemeinde Beistand braucht, helfen wir ihr“, so Jasper-Bruns. Schließlich sei auch Kintzinger vor seiner Tätigkeit in Wildeshausen für Pfarrer August Moorkamp in Cloppenburg eingesprungen, bevor das Pastoralteam Hartmut Niehues, Karsten Weidisch und Jasper-Bruns im Oktober 2008 seinen Dienst aufgenommen habe.

Jasper-Bruns wuchs als jüngster von sechs Söhnen in Recke auf. Nach dem Abitur am dortigen Gymnasium studierte der dreifache Schwager und neunfache Onkel Theologie in Münster und München. Seine priesterliche Ausbildung begann er als Diakon und Praktikant bei Bernd Strickmann – dem heutigen Pfarrer von St. Andreas Cloppenburg – in Nordwalde.

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„Es wird eine neue Erfahrung für mich sein, in der Diaspora zu arbeiten“, sagt Jasper-Bruns über seine neue 6838 Mitglieder zählende Gemeinde in Wildeshausen. Sowohl in seiner zweiten Station St. Catharina Dinklage als auch in Cloppenburg (15 500 Gläubige) habe er in einem eher katholisch geprägten Umfeld gewirkt.

Bereits in der kommenden Woche will sich Jasper-Bruns die ersten Wohnungen in Wildeshausen ansehen. „Ich werde nach Wildeshausen ziehen und nicht pendeln. Denn ich kann nur etwas über die Gemeinde erfahren, wenn ich auch dort lebe.“ Er – so Jasper-Bruns – freue sich auf die neue Aufgabe. Es sei reizvoll zu wechseln, bevor man „in einen Trott“ komme.

Höhepunkte seines Wirkens in Cloppenburg seien die Pilgerfahrt nach Rom im Oktober 2010 und die Gründungsfeier der Stadtgemeinde Pfingstmontag 2010 gewesen. Obwohl man sich auf einem guten Wege befinde, müsse die Gemeinde noch etwas zusammenwachsen. „Ich hatte eine sehr schöne und gute Zeit in Cloppenburg.“

  Stefan Jasper-Bruns wird sich am Ostermontag, 9. April, während der Heiligen Messe um 18 Uhr in St. Andreas verabschieden. Für ihn wird es in Cloppenburg keinen Nachfolger geben.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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