CLOPPENBURG CLOPPENBURG - In den Revieren rund um Cloppenburg gibt es offensichtlich einen guten und artenreichen Wildbestand. Das geht aus dem Streckenbericht hervor, den Hegeringleiter Rainer Többe während der Frühjahrsversammlung bekannt gab. Bei verantwortungsbewusster Bejagung seien in der vergangenen Saison ein Damhirsch sowie 42 Rehböcke und 52 Ricken zur Strecke gebracht worden. Mit 40 Prozent sei die Anzahl des Wildes, das den Straßenverkehr zum Opfer gefallen sei, gravierend.

Die Niederwildstrecke lag mit 372 Hasen, 1023 Fasanen und 136 Stockenten etwa auf dem gleichen Stand des Vorjahres. Der Abschuss von 1800 Ringeltauben und 257 Kaninchen bedeutete fast eine Verdoppelung der Strecke der vergangenen Jagdsaison. Jeweils fünf Steinmarder, Baummarder und Iltisse zählten ebenso wie 34 Füchse, 162 Rabenkrähen und 164 Elstern zur Strecke der Cloppenburger Weidleute. Wegen eines geringen Bestandes an Rebhühnern wurde gänzlich auf eine Bejagung dieser Wildart verzichtet.

Der Hegeringleiter lobte das weidgerechte Verhalten der Jäger. Um die Artenvielfalt auch künftig zu erhalten, müsse man sich weiterhin um die Schaffung geeigneter Zufluchtsorte für das heimische Wild bemühen. Flora und Fauna seien bedroht und müssten immer wieder durch geeignete Maßnahmen geschützt werden. Ein sehr wichtiger Bestandteil der Wildhege sei die verstärkte Bejagung des Fuchses, der durch eine unverhältnismäßig hohe Population den Bestand des Niederwildes in den Cloppenburger Revieren arg bedrohe.

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In einem Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte der Hegeringleiter an eine Waldrallye mit anschließendem Bau von Nistkästen mit 80 Kindern im Rahmen der Ferienpasses. Großen Anklang habe auch ein Informationsstand anlässlich der Ausstellung „Cloppenburger Frühling“ gefunden.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Jagdschutzverband wurde Gottfried Vorwerk aus Bethen mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Nach dem Jahresbericht von Schießobmann Ludger Spark ging der Revierpokal mit 587 Punkten nach Stapelfeld. Den zweiten Platz erreichte das Revier Bethen mit 569 Punkten vor Emstekerfeld (475). Hegeringmeister wurde Josef Tönnies mit 397 Punkten vor Franz Kampsen (293) und Josef von Höven (293).

Die Bläsergruppe nahm laut Obmann Matthias Rüve an Treffen in Essen sowie Harkebrügge teil und gestaltete Jägermessen und ein Konzert mit. Die Bläsergruppe trifft sich donnerstags um 20 Uhr zur Probe in der Aula der Andreas-Grundschule. Neuzugänge sind herzlich willkommen.

Der Schießstand der Kreisjägerschaft ist ab dem 1. April geöffnet. Am 29. April besteht dort die Möglichkeit zum Einschießen von Büchsen für die Bockjagd. Ein Maigang wird von Revier Ambühren für den 19. Mai vorbereitet. Am 22. Juni findet ein Parcours-Schießen in Buke statt. Anmeldungen dafür nimmt der Hegeringleiter entgegen.

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