Cloppenburg Die Einrichtung einer neurologischen Hauptabteilung im Cloppenburger St.-Josefs-Hospital ist ein zentrales Thema beim traditionellen Heringsessen der Cloppenburger SPD im Hotel Taphorn gewesen. Wiard Siebels, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, war überzeugt, dass die eingerichtete Enquete-Kommission zur Frage der gesundheitlichen Versorgung auch das Thema Neurologie-Standorte klären werde. Lutz Birkemeyer, Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals zeigte sich zuversichtlich: Die Ministerin habe sich schon zweimal für eine Neurologie in Cloppenburg ausgesprochen. SPD-Ortsvereinschef Lothar Bothe ergänzte: „Seien Sie versichert, dass die SPD hier vor Ort auch weiterhin die Einrichtung einer Neurologie in Cloppenburg unterstützen wird.“

Siebels war als Ehrengast nach Cloppenburg gekommen. Er zeigte sich gleich zu Beginn seines Grußwortes angenehm überrascht: „Eine so gut besuchte SPD-Veranstaltung in einem so großen und wunderbar geschmückten Saal habe ich in Cloppenburg nicht erwartet.“

Weiter berichtete er aus dem Landtag in Hannover und forderte aus Anlass des Weltfrauentages klare rechtliche Regelungen für die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Gesellschaft.

„Europa ist ein Friedensprojekt und setzt so die christliche Botschaft um“, machte Bernd Strickmann, Dechant der Kirchengemeinde St. Andreas, deutlich. „Es ist wichtiger denn je, angesichts bedenklicher Entwicklungen in der Welt, den demokratischen Parteien Rückenstärkung zu geben. Ich bin für alle Farben offen. Nur mit der Farbe Braun kann ich nicht mitgehen“, so Strickmann.

Zusammen mit seiner Co-Vorsitzenden Catja Kieselhorst begrüßte Bothe als besondere Gäste beim Heringsessen auch die ehemaligen Bundes- und Landtagsabgeordneten Günter Graf (Friesoythe) und Renate Geuter (Markhausen).

Der Shanty-Chor „Die Knurrhähne“ begeisterte mit seinen stimmungsvollen Liedern das Publikum. „Wir kommen immer sehr gerne hierher“, sagte Wilfried Oelmann, „auch deshalb, weil wir hier vor so vielen jungen Leuten singen können. Das haben wir sonst kaum.“ Und mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: „Wenn Ihr uns haben wollt, sind wir im nächsten Jahr wieder dabei.“

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