Cloppenburg „Kinder brauchen Verbündete, sie sind die Erwachsenen von morgen“, sagte Schirmherr und Landrat Johann Wimberg (CDU) am Donnerstagabend bei der 25. Verleihung des Kinderfreundlichkeitspreises für den Kreis Cloppenburg. Diese ging erstmals im Dorfkrug des Museumsdorfs und nicht – wie in den Jahren zuvor – im Kreishaus über die Bühne.

Geehrt wurden wieder Projekte oder Personen, die sich für die Rechte von Kindern engagieren. Die Moderation übernahm Volker Raker, Mitglied im Vorstand des Kinderschutzbundes (Kreis Cloppenburg). 14 Nominierungen waren beim Kreisverband eingegangen. „Es ist wirklich alles extrem preiswürdig“, lobte Raker die Kandidaten.

Alle Nominierten auf einen Blick

Neben den Haupt- und Anerkennungspreisträgern waren auch alle anderen Nominierten vorgestellt worden: Kolping-Freizeit-Zentrum Garrel, Projekt „Zukunft durch Bildung“ der Marienschule Cloppenburg, „Familien-Zeitreise“ mit Tanja Bals (Cloppenburg), Heimatverein der Deutschen aus Russland (Molbergen), Fröbel-Kinderhaus Friesoythe, Garreler Bürgerstiftung „Lüttke Lüe“, Fotoprojekt „Flugkraft“ (Rhauderfehn), Simone Willen von der Frühförderung Löningen, ehrenamtliche Vorleser im Barbara-Kindergarten Garrel und Kochkurse mit Ulla-Meyer-Hesse (Cloppenburg).

Am Ende sei die Jury, zu der auch Marie und Hannes Deeken, Emmi Wist, Christel Luttmer, Dr. Christina Neumann, Achim Wach, Verena Ertelt und Andrea Feltes gehörten, aber treffsicher gewesen. „Bei zwei Projekten gab es volle Übereinstimmung“, verriet Volker Raker kurz vor der Bekanntgabe der zwei Hauptpreisträger, die sich über 250 Euro freuten.

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Zum einen jubelten die „Spürnasen“. Der Verein aus Höltinghausen bringt Grundschülern technische Zusammenhänge näher. An oberster Stelle steht hierbei, dass die Kinder selbst experimentieren. Unter anderem wurde ein Wetterballon von den „Spürnasen“ in die Stratosphäre geschickt. Der Vorsitzende Benjamin Sander nahm eine Urkunde und einen Blumenstrauß entgegen.

Zum anderen wurde Erna Lampe aus dem Mehrgenerationenhaus Cloppenburg mit dem Hauptpreis überrascht. „Das hab ich gar nicht verdient“, sagte die Preisträgerin kleinlaut. „Ich habe häufig überlegt, kürzer zu treten.“ Schließlich habe sie es aber nicht übers Herz gebracht. „Ohne Kinder kann Erna nicht“, sagt die Ehrenamtliche über sich. Sie organisiert das „Pamperscafé“. Dort können Eltern Kontakte knüpfen.

Der Anerkennungspreis ging indes an das Nachwuchsprojekt „Youngstars“ des FC Lastrup. Inzwischen spielen die „Youngstars“ aber nicht mehr nur Fußball – die Mitglieder sehen sich als Teil der Jugendförderung der Gemeinde Lastrup. „Wir sind überzeugt, dass unser Weg der richtige ist“, sagte Carsten Bruns.

Niklas Grönitz Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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