Cloppenburg Die vielfältigen Aufgaben des DRK-Kreisverbandes hat der Geschäftsführer Michael Pahl in seinem Geschäftsbericht auf der Kreisversammlung im Saal Taphorn in Cloppenburg Revue passieren lassen. Seinen Schwerpunkt legte er auf die Fort- und Weiterbildung, sowie auf den DRK-Fahrdienst.

Erfolgreiches Pilotprojekt

„Es hat sich einiges bewegt in Sachen Fortbildung“, sagte Pahl. Sechs Notfallsanitäter hätten eine besondere Weiterbildung in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Ammerland und Vechta, sowie mit der Stadt Oldenburg durchlaufen. Dieses Pilotprojekt diene der Effektivitäts- und Effizienzsteigerung im Rettungsdienst. Damit versprächen sich die Teilnehmenden des Projekts weniger unnötige Einsätze in der Notfallrettung. Die zweijährige Erprobungsphase werde durch die Universitäten Oldenburg und Maastricht sowie durch das Klinikum wissenschaftlich begleitet.

Der Fahrdienst werde eingesetzt, um Menschen z.B. mit einer Behinderung und Senioren zu den verschiedensten Einrichtungen an Orten zu fahren, um ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Hinzu kämen Dialysefahrten, Fahrten zu caritativen Einrichtungen oder Seniorenausflüge. „14 Fahrzeuge stehen dem Fahrdienst zur Verfügung, die insgesamt 18 536 Fahrten durchführten“, verkündete Pahl stolz.

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Hohe Stundenbilanz

76 759 ehrenamtlich geleistete Stunden stünden im abgelaufenen Geschäftsjahr zu Buche. „Für die Vollständigkeit übernehme ich keine Garantie, sagte Pahls, denn es fehlten sicher noch einige Stunden aus den einzelnen Bereitschaften, fügte er hinzu. „Wir können stolz auf die Stundenbilanz sein“, machte er unter dem Applaus der Teilnehmenden aus allen Bereitschaften des Landkreises deutlich.

Erwähnt wurde in dem Jahresbericht auch besonders die DRK-Jugend, denn sie sei das Fundament, auf dem die DRK-Bereitschaften stünden, sagte Pahls und appellierte an die Bereitschaften, in denen es noch keine Jugend-Rote-Kreuz-Gruppe (JRK) gibt, sich intensiv mit der Gründung einer JRK-Gruppe auseinanderzusetzen.

Die „Erste Hilfe für die Seele“ – oder psychologische Notfallversorgung – könne auf eine 18-jährige Tätigkeit zurückblicken und sei inzwischen zu einem festen und wichtigen Hilfsangebot in der Bevölkerung geworden, sagte der Geschäftsführer. Der Jahresbericht hätte mittlerweile die stolze Zahl von 131 Seiten erreicht, das zeige wie groß die Angebotspalette sei. „Es war ein gutes Jahr für den Kreisverband“, schloss Pahl seinen Bericht.

Im weiteren Verlauf wurde nach dem Kassenbericht dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt und als Leiterin der Sozialarbeit wurde Elisabeth Lübbe aus Bösel einstimmig gewählt.

Besonderer Dank

Vorsitzender Antonius Lamping richtete an alle Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen seinen Dank für unermüdliche Einsätze. Eine besondere Ehrung wurden Christian Lanfermann (Garrel), Carsten Schlimbach, Monika Pundt, Regina Kurthoff (alle Friesoythe), Tobias Eckholt, Maik Lübbe (beide Essen), Alexander Schönhöft (Strücklingen) und posthum Josef Willen (Löningen) zuteil, die mit der Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet wurden.

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