CLOPPENBURG Die Einsatzlage 2005 war ruhig. Aber die Strukturreform lässt die Feuerwehr nicht los.

von theo Hinrichs CLOPPENBURG - Die Strukturreform der Polizei und der Feuerwehr lässt auch Cloppenburg nicht los. „Wir müssen uns langsam mal wehren“, sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese jetzt auf der Generalversammlung in der Stadthalle: „Ich unterstütze die Aktion des Kreisfeuerwehrverbandes“, fuhr er fort und trug sich in die Unterschriftenliste ein, mit der die Rückführung der Kreise Cloppenburg und Vechta zur Polizeidirektion Oldenburg gefordert wird.

Von einem ruhigen Jahr sprach Stadtbrandmeister Werner Tabeling, und Schriftführer Heinz Josef Meinders zog die Bilanz: 81 Einsätze hatten die Kameraden in 2005 – 37 Brände, 36 Hilfeleistungen, acht blinde Alarme. Er erinnerte an die Großbrände eines Kartoffellagers, eines Möbellagers in Friesoythe und der Warengenossenschaft in Garrel, zu denen Cloppenburg zur Unterstützung angefordert worden war.

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Neben den Einsätzen waren die Ausbildung und die Dienstabende weitere Schwerpunkte der 80 aktiven Mitglieder. 17 Personen gehören zur Altersabteilung, und 27 Mitglieder umfasst die Jugendfeuerwehr. Insgesamt leistete die Freiwillige Feuerwehr rund 9200 Stunden zum Schutz und Wohle der Bürger Cloppenburgs. Mit einem Ausblick auf 2006, und hier besonders auf die im Oktober stattfindenden „Rescue Days“ beendete Meinders seinen Rückblick.

Jugendwart Ansgar Ostendorf-Witte berichtete über Ausbildung, Zeltlager und Wettbewerbe. Damit kam die Jugendfeuerwehr auf 6419 Stunden. Horst Weyers gab einen Überblick über die Aktivitäten der Altersabteilung.

„Wir werden in 2006 und vielleicht auch in 2007 keinen neuen Rüstwagen bekommen“, kritisierte Wiese den Landkreis, der seiner Auffassung nach bei den Kommunen in der Beschaffung unterschiedliche Maßstäbe anlegt. „Alle Gemeinden sollen gleich behandelt werden“, forderte der Bürgermeister.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Berthold Bäker forderte schließlich alle Feuerwehrmänner auf, sich an den Protesten gegen die Strukturreform der Rettungsdienste zu beteiligen. Anschließend beförderten er und Wiese Dieter Leuschner zum Brandmeister und Stadtbrandmeister Werner Tabeling zum Oberbrandmeister.

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