CLOPPENBURG Die Studenten warnen im theoretischen Unterricht vor den Folgen von Alkohol und Drogen am Steuer. Sie sprachen mit insgesamt 460 Fahrschülern.

Von Theo Hinrichs CLOPPENBURG - „Prävention in den Fahrschulen – Starkes Fahren ohne Stoff“: Bereits zum zweiten Mal ist jetzt im Kreis Cloppenburg das „Prästo-Projekt“ erfolgreich über die Bühne gegangen. Sechs Studenten der Hochschule Vechta, die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention sowie Fahrschulen im Kreis haben sich beteiligt. Alle Teilnehmer – von den Studenten bis zu den Fahrschülern – waren freiwillig dabei.

Die Studenten, die jeweils in Tandems aufgetreten sind, haben bei 34 Einsätzen in 19 Fahrschulen rund 460 Fahrschüler aufgesucht. Die Studenten, „Peers“ genannt, thematisierten im theoretischen Unterricht das Problem „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. „Das Projekt ist von den Fahrschülern gut angenommen worden“, unterstrich Klaus Napierski, Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes im Kreis Cloppenburg.

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Die Niedersächsische Landesstelle für Suchtgefahren (NLS) sah vor Jahren Handlungsbedarf bei den jungen Kraftfahrzeugführern. Immer wieder spielten Alkohol und Drogen bei den tödlichen Verkehrsunfällen eine Rolle. „Wir müssen mit den Jugendlichen auf Augenhöhe ins Gespräch kommen“, machte Ricarda Henze von der NLS deutlich. Erfreut zeigte sich auch die Präventionskraft der Suchberatungsstelle, Susanne Rohm, dass sich erneut Studenten der Hochschule Vechta an dem Projekt beteiligt haben.

Waltraud von der Laer von der Hochschule betreute die sechs Studenten. „Wir haben die Fahrschüler bei den Gesprächen sehr ehrlich erlebt", sagte die Studentin Alexandra Knieper. „Die Fahrschüler fühlen sich durch uns angesprochen", erklärte ihr Kommilitone Martin Ruttloff. Neben den Informationen über die verschiedenen Suchtmittel werde im Theorieunterricht auch über Verhaltensweisen unter Einwirkung von Alkohol gesprochen. Die Fragen nach dem sicheren Nachhauseweg oder „Warum trinke ich?“ wurden selbstverständlich von den „Peers“ thematisiert. Fahrerlehrer Klaus Napierski unterstrich die Bedeutung der Freiwilligkeit. „Es kamen sogar noch Personen, die ihren Führerschein schon hatten.“

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