Üble Nachrede
Saterlands Bürgermeister beschimpft – 1800 Euro Geldstrafe

Ein 41-Jähriger hatte Thomas Otto als „hässlichsten Bürgermeister“ bezeichnet. Der ließ das nicht auf sich sitzen und erstattete Anzeige.

Bild: Privat
Bürgermeister im Saterland: Thomas OttoBild: Privat
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Saterland /Cloppenburg Üble Nachrede und Beleidigung: Das Cloppenburger Amtsgericht hat auf Anregung der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung die Verfahren gegen einen 41-jährigen Unternehmer wegen der beiden Straftatbestände gegen Zahlung einer Gesamt-Geldauflage von 1800 Euro eingestellt. Die Beleidigung betraf Saterlands Bürgermeister Thomas Otto.

Der Angeklagte, der im Saterland eine Niederlassung seines Unternehmens unterhält, hatte Thomas Otto unter anderem als den „hässlichsten Bürgermeister“ beschimpft. Er soll sich mit Otto in einer privaten Angelegenheit überworfen haben. Bürgermeister Otto wollte das nicht auf sich sitzen lassen. Er erstattete Strafanzeige wegen Beleidigung. Die Staatsanwaltschaft hatte das öffentliche Interesse bejaht und dann Anklage erhoben. Am Tattag habe sich der Angeklagte via „WhatsApp“ gegenüber dem Bürgermeister Otto in bewusst herabwürdigender ehrverletzender Weise geäußert, so der Vorwurf. Der Angeklagte hatte auch nicht bestritten, Otto unter anderem als den „hässlichsten Bürgermeister“ tituliert zu haben. Worum es genau ging, wurde in dem Verfahren aber nicht mehr vertieft. Bürgermeister Otto musste auch nicht als Zeuge gehört werden.

Die Prozessbeteiligten kamen dann schnell überein, die beiden miteinander verbundenen Verfahren (üble Nachrede und Beleidigung) gegen eine Geldauflage von 1800 Euro einzustellen.

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