Ramsloh Eine Zugübung mit zwei Szenarien hat jetzt die Freiwillige Feuerwehr Ramsloh auf dem Gelände der Firma Optimas absolviert. Simuliert wurde ein Arbeitsunfall zwischen zwei Hallen. Ein Gabelstaplerfahrer fuhr in ein kleines Gefahrgutlager und beschädigte ein 200-Liter-Fass. In geringen Mengen lief die noch nicht definierte Flüssigkeit aus.

Durch den Aufprall prallte der Staplerfahrer mit dem Kopf auf das Lenkrad und wurde bewusstlos. Die unbekannte Flüssigkeit breitete sich unterhalb des Staplers und zwischen den Hallen aus.

Im zweiten Szenario kollidierte ein Lkw mit einem abgestellten Abrollcontainer in Höhe des Löschteiches. Da der Container wegen Reparaturarbeiten einseitig aufgebockt war, wurde vermutet, dass ein Mitarbeiter im inneren am Arbeiten gewesen sei und sich nicht habe befreien können. Der Lkw-Fahrer wurde durch den Aufprall bewusstlos, aber nicht eingeklemmt. Das Fahrzeug wurde durch den Aufprall so schwer beschädigt, dass es nicht bewegt werden konnte.

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Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) zur Menschenrettung eingesetzt. Die Rettungsbühne wurde aufgestellt, um den Lkw-Fahrer aus seiner Fahrerkabine zu holen. Mit vereinten Kräften wurde dieses auch innerhalb von ein paar Minuten gemeistert. Weiter wurde mit schwerem Gerät der Container in eine gerade Position gesetzt und die Person mittels eines Greifzugs durch Vorziehen mit dem Gerätewagen-Logistik (GW-L2) aus dem Container befreit.

Die weiteren Kameraden führten die Menschenrettung des ersten Szenarios durch. In Chemikalienschutzanzügen erkundeten sie die Gefahrenlage und holten den Verletzten aus dem Gabelstapler.

Weitere Kameraden bauten in der Nähe der Einsatzfahrzeuge einen Dekontaminationsplatz auf. Nach der Menschenrettung wurde sofort versucht, mittels Holzkeile die Leckage abzudichten. Mit Dichtkissen versiegelten weitere Kameraden in Chemikalienschutzanzügen die Bodeneinläufe im Umfeld der Leckage.

Nach etwa eineinhalb Stunden waren die Übung beendet. Die Zugführer Frank Sinnigen und Kevin Heese bedankten sich bei den Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Ramsloh für den reibungslosen Ablauf und bei der Firma Optimas für die Bereitstellung des Geländes.

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