BARßEL Die Polizei verzeichnet seit Anfang April eine massive Zunahme von Straftaten in Barßel. Die Beamten werden immer häufiger zu verschiedenen Tatorten gerufen: Einbrüche, Sachbeschädigungen, Diebstähle, Vandalismus und eine Serie von Brandstiftungen halten die Ermittler auf Trab. Polizeisprecher Frank Soika im Gespräch mit der NWZ : „Wir nehmen das sehr ernst. Unsere Ermittlungen laufen auf Hochtouren.“

Ziele der bislang unbekannten Täter sind Getränkemärkte, Kioske oder Schulen. Die Beute bei den Einbrüchen ist meisten nicht sehr groß, wohl aber der in jedem Einzelfall entstehende Sachschaden. Zigaretten und Alkohol sind bevorzugte Diebeswaren. In anderen Fällen wurden die Scheiben von geparkten Autos eingeschlagen. Soika: „Alleine an einem Wochenende waren drei Fahrzeuge betroffen.“ Vor zwei Wochen wurden Feuerwehr und Polizei an einem Wochenende gleich zu acht Brandstiftungen gerufen. Brennende Mülltonnen an Häusern konnten rasch gelöscht werden. Schlimmeres wurde durch die schnellen Löscheinsätze der Freiwilligen Feuerwehr Barßel verhindert.

Beim Hafenrestaurant „Queen of Texas“ brannten auf der Terrasse gleich drei Sonnenschirme, sieben Stühle und zwei Tische. Nur dem raschen Eingreifen eines vorbeifahrenden Taxifahrers und dessen Fahrgastes war es zu verdanken, dass die Flammen nicht auf das direkt angrenzende Restaurant übergriffen, berichtet Lena Seidel, Geschäftsführerin des Barßeler Restaurants.

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Dort werden jetzt vorbeugende Maßnahmen ergriffen. Lena Seidel: „Da ist vermutlich eine bestimmte Clique junger Leute unterwegs. Wir lassen jetzt große Scheinwerfer installieren und setzen in den Nächten auf eine Überwachung mit Hilfe von Videokameras.“

Polizeisprecher Frank Soika warnt unterdessen vor Panikmache im Erholungsgebiet Barßel. Die Polizei sei intensiv mit den Ermittlungen beschäftigt und reagiere zudem auf die Vorfälle der letzten Wochen mit einer verstärkten Präsenz in der Öffentlichkeit. Frank Soika: „Wir nehmen das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung sehr ernst.“ In diesem Zusammenhang bittet die Polizei die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Sollten sich Personen verdächtig verhalten, sollte sofort die Polizei informiert werden. Soika: „Niemand sollte den Helden spielen. Zeugen sollten sich die Zahl der verdächtigen Personen merken, welche Kleidung sie tragen und in welche Richtung sie laufen.“

Beim Touristikverein Barßel-Saterland setzt Geschäftsführer Jens Lindstädt auf die Ermittlungen der Polizei: „Die Gäste können beruhigt kommen. Wir haben keine negativen Erfahrungen gesammelt. Das gilt auch für tausende von zufriedenen Besuchern, die in jedem Jahr nach Barßel kommen.“

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Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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