Was tun bei einem Arbeitsunfall im Wald? Diese Frage beantworten die Niedersächsischen Landesforsten aufgrund der gefährlichen Waldarbeit durch eine umfangreiche Vorbereitung aller Mitarbeiter und durch regelmäßiges Üben des Ernstfalles. In diesem Jahr organisierte das Forstamt Ahlhorn eine Notfallübung im Revier Augustendorf. Die Beteiligten wussten nicht, dass es sich um eine Übung handelt. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, so stellvertretender Forstamtsleiter, Stefan Grußdorf. „14 Minuten nach Absetzen des Notrufes waren die Rettungssanitäter aus Garrel an der Unfallstelle, zwei Minuten später kam die Freiwillige Feuerwehr Markhausen, und nach 20 Minuten war der Notarzt aus Friesoythe zur Stelle.“

Es ist gegen 11.00 Uhr früh: Vorarbeiter Willy Mechelhoff gerät bei Baumfällarbeiten im Augustendorfer Forst unter einen abgesägten Baum und setzt schwer verletzt noch einen Hilferuf über Helmfunk an seine Kollegen ab, bevor er bewusstlos wird. Sie eilen zum Unfallort. Während ein Forstwirt Erste Hilfe leistet, setzt sein Kollege um 11.04 Uhr per Handy den Notruf ab und fährt umgehend zum Notfalltreffpunkt am Waldrand. Jetzt ist Zeit, das Forstamt und die Försterei über den Notfall zu informieren. Dann wartet der Kollege auf die Rettungskräfte.

Bei der Vorbereitung der Notfallübung arbeiteten der DRK-Kreisverband Cloppenburg, der Landkreis, die Polizeiinspektion Cloppenburg und die Großleitstelle Oldenburger Land mit dem Forstamt zusammen. DRK-Geschäftsführer Wolfgang Oltmanns betont, dass für die Zeit des Übungseinsatzes die Sicherheit für die Bevölkerung weiter gewährleistet war. „Wir haben in Garrel ein Ersatz-Rettungsfahrzeug eingesetzt und auch ein weiterer Notarzt war während der Übung verfügbar“.

Reges Treiben herrschte am vergangen Samstag auf dem Hof Peters in Ellerbrock. Wieder einmal veranstaltete der Hof einen Flohmarkt. Viele Besucher aus Nah und Fern strömten auf die 20 000 Quadratmeter große Fläche, um die ausgestellten Materialien zu begutachten. Unter den vielen neuen und gebrauchten Waren befanden sich diesmal auch einige Autos. Den Händlern war es nämlich auch genehmigt, das eigene Fahrzeug zum Verkauf anzubieten. Bereits um acht Uhr morgens begann der Flohmarkt und so konnte bei gutem Wetter den Samstag über nach Herzenslust gefeilscht und gestöbert werden.

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