CLOPPENBURG Mit großer Mehrheit ist Horst Lade zum Nachfolger von Stadtbrandmeister Werner Tabeling gewählt worden. Auch der erste stellvertretende Stadtbrandmeister, Dieter Leuschner, erhielt während der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Cloppenburg am Sonnabend im Dorfkrug das Vertrauen der 67 stimmberechtigten Mitglieder. Zu einer Kampfabstimmung kam es bei der Wahl des zweiten stellvertretenden Stadtbrandmeisters. Dabei setzte sich Ulrich Lade mit 36 Stimmen gegen Wilfried Düwel durch.

Vor Gästen aus Stadtrat und -verwaltung, Ehrenmitgliedern und Vertretern anderer Hilfsorganisationen sowie dem Kreisfeuerwehrverband – vertreten durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns – legte Schriftführer Heinz-Josef Meinders in seinem Jahresbericht diverse Daten vor. Insgesamt leistete die Freiwillige Feuerwehr 10 620 Stunden für die Allgemeinheit. Sie rückte zu 132 Einsätzen aus: 44 Brandeinsätze – zehn Großbrände – und 40 Hilfeleistungen waren darunter. Mit 52 Alarmierungen bei Brandmeldeanlagen (Vorjahr: 32) setzte sich eine Steigerung der Einsatzzahlen fort. „Man bekommt langsam

Magenschmerzen“, sagte Meinders. „Die vielen Fehlalarme durch die Brandmeldeanlagen haben uns stark gefordert. Wir haben und werden weiter mit den Betreibern reden“, sagte der scheidende Stadtbrandmeister Werner Tabeling.

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Vier Jahre stand Tabeling an der Spitze der Cloppenburger Wehr. Mit Erreichen der Altersgrenze scheidet er aus. „Es ist eine tolle Feuerwehr“, lobte Tabeling, der seit 43 Jahren Mitglied ist. Dank und Anerkennung der Stadt Cloppenburg überbrachte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese bei der Verabschiedung. Tabeling habe die vierjährige Amtszeit als Stadtbrandmeister hervorragend bewältigt, so Wiese. Die Kameraden verabschiedeten Tabeling mit „Standing Ovations“ in den Ruhestand.

Auf ein ereignisreiches Jahr blickte Jugendfeuerwehrwart Ansgar Ostendorf-Witte zurück. 78 Dienstnachmittage führten zu insgesamt 4073 Einsatzstunden. Zurzeit gehören 15 Jungen und Mädchen der Jugend an. Auch der Präsident der Altersabteilung, Klaus Imsiecke, berichtete von vielen Aktivitäten.

„Wir alle wissen, was wir an unserer Feuerwehr haben“, sagte Bürgermeister Wiese in seinem Grußwort. Der Stadt falle es nicht schwer, der Feuerwehr die richtige Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Neben der Anschaffung eines neuen Rüstwagens und eines Mannschaftstransportwagens habe die Stadt bereits 200 000 Euro in den Haushalt eingestellt, um ein neues Hilfslöschfahrzeug anzuschaffen.

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