Garrel 3000 Liter Wasser, 120 Liter Schaummittel, 330 PS, sechs Zylinder, elf Liter Hubraum – nur einige der Zahlen, mit denen das neue Löschgruppenfahrzeug (HLF 20) der Freiwilligen Feuerwehr Garrel aufwartet. Erstmals hat die Feuerwehr auf ein Fahrgestell von Volvo gesetzt, der Aufbau stammt aus dem Hause Schlingmann.

Bis unters Dach gespickt mit Technik und Ausstattung ist das Fahrzeug mit einem zugelassenen Gesamtgewicht von 19 Tonnen. Eingeweiht und offiziell übergeben wird es am Freitagabend in einer Feierstunde im Feuerwehrhaus. Gruppenführer Michael Schaub gewährte der NWZ vorab schon einmal einen Blick in die „Höllenmaschine“.

Allrad, das sich automatisch zuschaltet, ein Navigationsgerät, auf das automatisch die Koordinaten des Einsatzortes gespielt werden, neueste elektro- und akkubetriebene Hilfeleistungswerkzeuge, rundum LED-Licht. Vorteilhaft, so Schaub, sei, dass viele Arbeitsschritte von wenigen Kräften erledigt werden können – der Tatsache geschuldet, dass gerade tagsüber immer weniger Einsatzkräfte ihre Arbeitsstelle verlassen können.

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Die Gruppenkabine

Platz für eine Gruppenbesatzung, bestehend aus neun Feuerwehrleuten, bietet die Gruppenkabine. Der Fahrer übernimmt die Funktion des Maschinisten. Hinten sitzt der Angriffstrupp, der Wassertrupp und der Schlauchtrupp, bestehend jeweils aus zwei Männern. Der Melder unterstützt den Maschinisten. Direkt im Fahrzeug können hier vier Personen ihre Atemschutzgeräteausrüstung anlegen. Die Überwachung der Atemschutzgeräteträger findet ebenfalls aus dem Fahrzeug heraus statt. Ein Gasmessgerät mit fünf Sensoren etwa zur Überprüfung der Methan-Konzentration steht zur Verfügung, eine Wärmebildkamera, so genannte Fluchthauben zur Rettung von Menschen, die im Feuer eingeschlossen sind. Ein Gefahrgutanzug ist unter den Sitzen deponiert. Funkgeräte oder Taschenlampen sind Standardausstattung.

1. Fach

Im ersten Fach (Fahrerseite) verbirgt sich oben links eine Rettungsbühne, die bei Lkw-Unfällen zum Einsatz kommt, um auf höherer Ebene arbeiten zu können. Ein leistungsstarker Stromgenerator ist verbaut. Abgase werden nach unten unter das Fahrzeug abgeleitet. Atemschutzersatzflaschen, Äxte, Sägen, Schaufeln, Seitenschneider oder Verlängerungskabel sind hier zu finden.

Heckfach und Dach

Oben auf dem Fahrzeug sind Steck- und Schiebeleitern gesichert, die eine Person mit einer mechanischen Entnahmehilfe leicht herunterlassen kann – von unten. Zudem befinden sich Saugschläuche auf dem Dach. Eine Rückfahrkamera sorgt für Sicherheit. Zwei so genannte Einpersonenhaspel sind eingehängt – einer mit Sicherungsutensilien für den Verkehr, einer für Schläuche. Sechs B-Schläuche, á 20 Meter Länge werden hier aufgerollt. Zudem ist ein Hydrantenschlüssel enthalten. Weiterhin kann der Maschinist die Feuerlöschkreiselpumpe (FPN 10/3000) und die Automix-Schaumanlage steuern. Der Maschinist kann von hier auch den Stromgenerator und den LED-Lichtmast bedienen.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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