BöSEL „Das ist heute ein historischer Augenblick in der Geschichte der Böseler Feuerwehr“, betonte Gemeindebrandmeister Franz-Josef Nording auf der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bösel. Mit Janine Emke, Monja Hesse und Ann-Christin Wendeln wurden erstmals gleich drei Frauen von der Jugendfeuerwehr als Feuerwehrfrauanwärter in die aktive Feuerwehr übernommen. Mit Jan-Niklas Lücking und Dirk Menke wurden zwei weitere Feuerwehrmannanwärter neu aufgenommen.

Für einige Vorstandsämter (Gemeindekommando) standen Wahlen an. Neuer Leiter der Jugendfeuerwehr wurde Arthur Kasperczyk. Holger Kock und Ludger Meiners wurden zu Gruppenführern gewählt. Gerätewart bleibt Gerold Schmidt, Funktionsträger Stefan Meiners, Kassenwart und Sicherheitsbeauftragter Günther Deeken, Schriftwart Holger Kock, Pressewart Markus Tholen, Schulklassenbetreuer Dirk Lübbe.

„39 Einsätze haben wir im vergangenen Jahr gehabt“, zog Nording Jahresbilanz. Sie entfielen auf drei Großbrände, vier Mittelbrände, fünf Kleinbrände, neun Entstehungsbrände und 15 technische Hilfsleistungen. Dreimal wurde die Feuerwehr „falsch“ alarmiert. Fast 4300 Dienststunden wurden von den Wehrmännern geleistet.

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Die Dienstabende waren gut besucht. Angeschafft wurde eine Wärmebildkamera, die bereits mehrfach im Einsatz war. Mit der Feuerwehr Barßel wurde ein gemeinsamer Dienstabend veranstaltet. 20 Schulklassen besuchten im vergangenen Jahr die Feuerwehr. „Über 6000 Stunden wurden in der Jugendfeuerwehr geleistet“, blickte der Leiter der Jugendfeuerwehr, Holger Kock, zurück.

Die Grüße vom Kreisfeuerwehrverband überbrachte der stellvertretende Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns. Er gab Denkanstöße, das Ehrenamt der Wehrleute zu fördern. „365 Tage stehen wir kostenlos zur Verfügung“, betonte er. Darauf sagte Bürgermeister Hermann Block spontan allen Böselern Feuerwehrleuten den freien Eintritt im Hallenbad zu. „Eure Arbeit verdient Respekt, die Bürger fühlen sich sicher durch Euch,“ sagte Block.

Die Wehr sorge dafür, dass sich die Gemeinde keine Sorgen um die Sicherheit zu machen brauche. „Allein durch die 4000 ehrenamtlichen Dienststunden ist der Gemeinde eine Wertschöpfung von etwa 200 000 Euro zugekommen“, so der Bürgermeister. Gerätewart Gerald Schmidt hatte daraufhin auch einige „Wünsche“ an die Gemeinde. So werde eine neue Rettungsschere und in spätestens zwei Jahren ein neues Löschfahrzeug benötigt.

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