CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Der Zustand der Wasserhydranten in Cloppenburg bereitet der Freiwilligen Feuerwehr Sorge. Nach einer Überprüfung von 400 Hydranten – darunter wurden 16 neue gefunden – funktionierten 106 überhaupt nicht, und 144 waren nur bedingt zu nutzen. Das geht aus der Jahresanalyse 2004 von Schriftführer Heinz-Josef Meinders hervor.

Laut Statistik hat die Feuerwehr Cloppenburg im vergangenen Jahr 95 Einsätze gefahren. Damit ist die Zahl der Alarmierungen im Vergleich zum Vorjahr geringfügig zurückgegangen. 89 Mal musste die Wehr zu Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken, sechsmal unterstützte sie Wehren in der Nachbarschaft – zuletzt beim Großbrand in Friesoythe.

In 38 Fällen war ein Brand die Ursache der Alarmierung, darunter sieben Groß-, acht Mittel-, 13 Klein- und zehn Enstehungsbrände. In 39 Fällen galt es, Hilfe zu leisten, und 18 Mal entpuppte sich der Einsatzbefehl als blinder Alarm. Insgesamt waren zwei Frauen und 74 Männer der aktiven Wehr 9380 Stunden für die Sicherheit der Bevölkerung aktiv. Die reine Zeit an den Unglücksorten belief sich auf 2230 Stunden. Dazu kamen 2150 Stunden bei Hilfeleistungen und Brandwachen, den größten Part von rund 5000 Stunden nahmen die Dienstabende ein.

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Heinz-Josef Meinders beklagte die erneut hohe Zahl an schweren Verkehrsunfällen im vergangenen Jahr. In diesem Zusammenhang verwies er auf die patientengerechte Rettung von Unfallopfern, die einen immer höheren Stellenwert einnehme. Die Freiwillige Feuerwehr war die erste Wehr im Kreis Cloppenburg, die diese Art der Rettung nach dem Hamburger Modell umgesetzt hat. Es beinhaltet im Kern, den Notärzten und Sanitätern im Autowrack zunächst den Zugang zu den Unfallopfern zur Erstversorgung zu ermöglichen und weitergehende Verletzungen zu verhindern. Erst nach einer Stabilisierung werden die Verletzten zur weiteren Behandlung aus den Fahrzeugen geholt.

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